Für immer Spok: Warum sich der Mut zu einem älteren Tierschutzhund lohnt. Manchmal reicht ein einziger Moment, um das Herz zu verlieren. Genau so ging es mir im November, als ich Spok das erste Mal auf Facebook sah. Es war Liebe auf den ersten Blick. Vom allerersten Kontakt am 22. November 2025 bis zu dem Tag, an dem er am 18. Januar 2026 endlich bei uns einzog, lief einfach alles perfekt.
Der Austausch mit dem Verein TiNo e.V. war durchgehend herzlich, professionell und wir hatten eine fantastische Ansprechpartnerin an unserer Seite.
Wir wussten von Anfang an, dass Spok als blind vermittelt wurde. Doch das Leben hält manchmal wunderschöne Überraschungen bereit: Bei der tierärztlichen Untersuchung stellte sich heraus, dass er zum Glück gar nicht blind ist. Er leidet lediglich an einem Hornhautödem, das wir medizinisch aber bestens im Griff haben. Dadurch fiel ihm das Einleben bei uns noch leichter, und auch unsere anfängliche Sorge bezüglich des Freilaufs im eigenen Garten löste sich schnell in Luft auf.
Allerdings brachte der Alltag eine andere Erkenntnis mit sich: Spok scheint taub zu sein. Ein Freilauf außerhalb des eingezäunten Gartens ist dadurch zwar nicht möglich, aber das ist für uns überhaupt kein Problem. Er läuft fantastisch an der Leine und genießt die Spaziergänge in vollen Zügen – selbst das Fahrradfahren klappt wunderbar mit ihm, da er prima nebenher läuft.
Zuhause ist Spok ein absoluter Traumhund. Man bemerkt ihn kaum, so brav und ausgeglichen ist er. Gleichzeitig ist er ein kleiner Clown, der uns jeden Tag zum Lachen bringt. Er versteht sich mit jedem, liebt Kinder über alles und zieht sich einfach völlig unkompliziert zurück, wenn es ihm doch mal zu viel wird.
Ich bereue es keine einzige Sekunde, mich für diesen „alten“ Hund entschieden zu haben. Spok bereichert unser Leben jeden Tag aufs Neue und zeigt, wie viel Liebe in den älteren Tierschutzseelen steckt.







