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Rastas, wie viele "Menschen" haben tatenlos zugesehen, wie du über Monate hilflos verwahrlost?!


Update 01.10.2014

Rastas neue Familie schreibt:

"Liebes TiNo-Team,

schon so lange wollten wir Fotos von unserem Sonnenschein schicken, aber immer ging es irgendwie unter ... Rastas macht uns so viel Freude und fühlt sich augenscheinlich "pudel"-wohl bei uns. Manchmal ist er noch ängstlich, aber so wie am Flughafen in Düsseldorf haben wir ihn nie wieder erlebt...

Hier zu Hause ist er sehr auf uns fixiert und anhänglich. Er liebt es über alles, endlos gekrault zu werden - und wenn die ganze Familie zusammen ist.

Aber wenn wir draußen sind, schaltet er anscheinend auf "Straßen-Modus", ist völlig vertieft in Gerüche, Fährten, Mäusejagd ... nimmt uns manchmal kaum noch wahr. Ans Autofahren hat er sich leider noch nicht gewöhnen können, ist sehr unruhig und angespannt - aber was nicht ist, kann ja noch werden...

Eure Zeilen zu Rastas unter "Happy End" berühren uns jedes Mal aufs Neue, wenn wir sie lesen. Es ist ein Happy End für uns alle, und Rastas ist ein Geschenk Gottes für uns.

Vielen Dank für Eure tolle Arbeit!!!!!

Mit ganz lieben Grüßen

Familie H."



  

  


Update 04.06.2014

Wunderbare Neuigkeiten: Rastas durfte nach Deutschland ausreisen! Und was noch viel besser ist, eine wundervolle Familie hat sich in ihn verliebt und hat ihn adoptiert. Nun lebt er im schönen Bad Kissingen und genießt sein neues Leben nach Strich und Faden.

Wir wünschen Dir das Allerbeste, kleiner Schatz, Du hast es so verdient!!!

Hier gehts zu Rastas' Happy-End (bitte klicken)

Auch wenn sein Name lustig klingt, auch wenn er mit seinen "Dreadlocks" genau wie ein Rastafari aussieht, auch wenn Beides zusammen "echt cool" ist, Rastas ist ein furchtbar gequältes Tier, das von unseren portugiesischen Tierschützern aufgelesen und gerettet wurde.



Sein Fell war so verfilzt, dass man bei ihm vorn und hinten nicht unterscheiden konnte. An seine Haut kam kaum noch Luft. Ganze Dreck- und Kot-Placken hingen an ihm und machten sein "Fell" viel zu schwer für so einen kleinen Körper.



Rastas schleppte sich mühsam durch die Straßen auf der Suche nach Futter, Wasser, Zuwendung, Rettung. Wie lange schon? Kein Mensch weiß das! Aber wie viele Leute müssen zugesehen haben, wie er mehr und mehr verwahrloste, wie ein Fell immer mehr verklebte, wie sein Zustand immer schlimmer wurde! Das muss über viele Monate gegangen sein, denn so sehr schnell wächst ein Hundefell ja nun auch nicht!



Der Text auf dem ersten Bild (unten) lautet übersetzt: "Wie viele Menschen sind an Dir vorbei gegangen und haben ihr Gesicht abgewendet?!" Wie grausam ist es, sich "zivilisierter Mensch" zu nennen und einem hilflosen Tier, das grauenhaft langsam stirbt, nicht zu helfen!

Und was für ein lieber, hübscher Hund kam zum Vorschein, als er beim Tierarzt geduscht und geschoren war! Und wie erschöpft war er nach dieser Prozedur! Schauen Sie sich die Bilder an und urteilen Sie selbst: