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25.-27.05.2013: Unsere nächste Spenden- und Rettungsfahrt nach Polen

 

Und wieder einmal fuhren wir dank der vielen, lieben Menschen, die Sachspenden abgeben, vollbeladen Richtung Polen. Wie immer war es eine lange, schlaflose Nacht, in der es viel und stark regnete, sodass wir zwischendurch nur sehr langsam vorankamen.

Als wir bei Agnieszka ankamen, stand uns der Sinn zuerst einmal nur nach "Schlafen". Doch das verstehen Hunde nicht, es gab wie immer eine überschwängliche Begrüßung, diesmal von vielen jungen Hündchen, die voller Freude über uns herfielen und viele Küsse verteilten. Es war laut und hektisch, jeder wollte sich seine eigene, große Portion Aufmerksamkeit abholen. Dann wurde wie wild getobt. Die 6 Monate alten Geschwister Daisy, Bunia, Pusio, Bronek und Stasiu rannten und sprangen übereinander, wir lachten, dass es der Willkommenstanz ist, den sie uns präsentierten. Das kleine Bassetmixwelpchen Alfa fand die große Bande anstrengend und "bellte sie zurecht", und das mit Erfolg, es wurde etwas ruhiger und die Kleine kam auch noch zu ihrem "Auftritt": sie sprang uns auf den Schoß und kuschelte sich ein.

Am Abend wurde der Wagen ausgeladen - viele tolle Spendensachen wie beispielsweise zwei große Kunstoffhütten, eine Holzhütte, Futter und Leckerlies, Spielzeug, Decken und jede Menge Kleidung.

  
  
  
  
  

Agnieszkas Mutter fing sofort an, alles zu sortieren und zu ordnen.



Wir bauten die Boxen und Käfige für die Rückfahrt auf und legten Decken und Unterlagen hinein.

Als wir die Hündchen holten, wollten alle nur spielen und toben, die Boxen fanden sie erstmal sehr blöd. So wurde laut protestiert, die Rüden markierten erstmal "ihre" Boxen, sodass wir direkt neue Unterlagen hineinlegen mussten.

  
  


Die esten Stunden der Fahrt waren sehr, sehr laut, Alle waren sehr aufgeregt und verstanden nicht, warum sie nicht weiter springen und miteinander toben sollten. Wir verteilten eine Runde Kaustangen und so waren Alle eine Weile beschäftigt und hinterher zum Glück auch müde.

Shon, der 2 Jahre alte Kettenhund, war die ganze Zeit ruhig und guckte zufrieden aus dem Fenster. Er wusste anscheinend genau, dass die Reise ins Glück führt, zu einer lieben Familie, vielen Feldern - eine Reise in die lang ersehnte Freiheit.

Elf Stunden später waren alle Hündchen in Deutschland in ihrem neuen Zuhause bzw. in Pflegestellen angekommen.

  
  


Wir wurden schon sehnsüchtig erwartet und wie immer kam der schönste Moment zum Schluss - die neuen Familien empfingen glücklich ihre neuen Familienmitglieder und wieder einmal fuhren wir völlig übermüdet, aber überglücklich nach Hause.