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Happy End

 

Dank Euch haben wir im Jahr 2016 endlich ein schönes, neues Zuhause gefunden!

 

Winnie

Das Happy End haben Winnie und ihr neues Frauchen geschrieben

"Hallo Theresa, hallo Tino ev, ich bin´s, Winnie.

Ich möchte euch sagen, ich habe es sehr gut getroffen. Am 11. Dezember bin ich bei meinen neuen Leuten angekommen. Es gibt noch einen Hund, einen Border, Fred oder Freddy. Dem habe ich im neuen Zuhause gleich gesagt, wer das Sagen hat – nämlich ich! Bei den 3 Katzen war ich schon etwas vorsichtiger, mein Frauchen hat gleich gesagt, ich dürfe sie nicht jagen. Tue ich auch nicht – jedenfalls nicht im Haus. Ob ich das draußen schaffe, weiß ich noch nicht.

Es gibt jeden Tag viel zu Essen und zwischendurch Leckerchen. Dafür muss ich allerdings immer etwas tun. Am Anfang musste ich nur reagieren, wenn mein Frauchen meinen Namen gesagt hat. Jetzt muss ich mich setzen, wenn mein Frauchen es sagt und den Finger hebt, oder mich hinlegen, wenn sie "Platz" sagt und nach unten zeigt. Ich weiß das schon ganz genau, bin doch schlau. Aber ich lasse Frauchen auch oft und gerne etwas zappeln und gucke einfach in eine andere Richtung. Und dann freut sie sich jedes Mal ganz doll, wenn ich ihr den Gefallen tue.

Mein Geschäft zwischendurch soll ich im Garten machen, nicht in der Wohnung. Ok, also gehe ich zur Tür, aber jaulen tue ich nicht. Die sollen mal schön auf mich achten – bin schon eine Prinzessin.

Im Stall stehen 4 ganz große Hunde – die sagen Pferde dazu. Bin schon am Pferd mitgelaufen. Frauchen hat allen gesagt, ich wäre ein Naturtalent. Die Hühner darf ich nicht jagen, da hat mich die Leine gebremst, an der ich noch immer laufe. Ich höre zwar auf meinen Namen und laufe auf "hier" zu Frauchen, aber ich habe nicht immer Lust dazu. Schließlich habe ich ja sonst auch selber entschieden, was ich wann mache. Ich würde ja nicht weglaufen, würde zurück kommen, wenn ich alles geschnüffelt hätte, was mich interessiert. Aber das reicht meinem Frauchen nicht, hab ich schon mitbekommen. Deshalb gehen wir noch in eine Schule, bin schon gespannt.

Und es gibt noch mehr Verbote: Nichts vom Tisch klauen, wie letztens das Fleisch. Da gab es böse Blicke. Hab mich schnell an Frauchen geschmiegt und Pfote gegeben und schwupp, schon hatte ich sie um die Pfote gewickelt. Und wenn ich Fred mal den Knochen abgenommen habe, muss ich ihn wieder abgeben. Da nützt auch kein lautes Knurren, Frauchen hat ihn mir einfach aus dem Maul genommen. Schön blöd, also gebe ich jetzt ab, wenn Frauchen "aus" sagt.

Der Mann hier hat einen Bart und eine laute Stimme. Da habe ich etwas Angst gehabt. Er ist sehr bemüht und gibt mir ständig zusätzlich noch was Leckeres. Am Besten lasse ich ihn gar nicht merken, dass ich schon keine Angst mehr habe, sondern nur so tue.

Mein Frauchen hat auf ihrem Handy noch das Bild von Cleo, das war der Hund vor mir, aber auf WhatsApp bin schon ich. Ich gebe mir alle Mühe, dass sie mich auch so liebt wie Cleo,von der es hier viele Bilder gibt."

"Und das schafft Winnie. Sie ist ein lustiger, fröhlicher, schlauer Hund, der weiß, was er will. Sie läuft nun schon ohne Leine und hört gut, wenn sie will. Und am Rest werden wir weiter arbeiten. Ich habe Winnies Bild zur rechten Zeit gesehen und bin Theresa, Dagmar und Claudia sehr dankbar für die Beurteilung und den netten Kontakt, der mir eine so große Hilfe war.

Viele liebe Grüße - Gerlinde B. und Winnie"








Leandro (jetzt Loki)

Das Happy End hat das neue Frauchen von Loki geschrieben

Liebes TiNo-Team,

herrje, es ist bereits Mai 2017. Seit Monaten möchten wir Ihnen schreiben, dass es Loki (ehem. Leandro) wunderbar geht und wir so froh sind ihn zu haben. Und immer vergesse ich es.

Am 09. August haben wir Loki am Flughafen in Empfang nehmen können, nachdem unsere Vorfreude und Spannung kaum mehr zu übertreffen war. Und siehe da, aus der kleinsten aller Transportboxen schlüpft unser kleiner Loki hervor und guckt mit seinen Kulleraugen gespannt durch die Gegend, natürlich erkundet er gleich ganz munter den Flughafen. Seine Flugpatin Rebekka und er haben sich sehr lieb gewonnen während des Fluges aus Portugal hierher, so dass es mir fast leid tat ihn mitzunehmen. Ich freue mich, dass TiNo so liebe Menschen um Hilfen bittet und die Reisenden dadurch ganz liebevoll zu ihren neuen Menschen gebracht werden.

Nun ist Loki seit 7 Monaten bei uns, mal kommt es mir vor, als wäre er schon immer da gewesen, und mal ist es, als wäre er gestern erst Teil unserer Familie geworden. Er ist verschmust, neugierig, nimmersatt, verspielt und ein mutiger Wachhund. Er ist auch bei allen Familienmitgliedern herzlichst willkommen, es fällt offenbar nicht nur uns schwer, diesen Äugelein zu widerstehen. Auch einen Cousin hat er mittlerweile, die beiden sind die besten Freunde.

Loki lässt uns jeden Tag Freude in den kleinsten Dingen finden, es ist wunderbar. Er kann übrigens noch portugiesisch! Als im Spätsommer ein portugiesischer Bekannter zu Besuch war und er Loki auf Portugiesisch ansprach, war der Bekannte für den Rest des Abends sein Freund und wurde geschmust; die beiden haben sich nie zuvor gesehen - es war grandios.

Sie finden anbei noch unser Weihnachtsfoto von unserer Mini-Familie. :) Loki lässt sich lieber alleine fotografieren, hat er auch schön Recht, dann kommt er viel besser zur Geltung ;)

Herzliche Grüße und noch einmal vielen Dank für alles - besonders an Simone, Dagmar, die Flugpatin Rebekka und natürlich die Pflegerin in Portugal.

Adele K. und Mario E.

Velvet (jetzt Cathy)

Das Happy End haben die neuen Eltern von Cathy geschrieben

"Am 27. September 2016 hat sich unser kleiner Dackel-Chihuahua-Mix in unser aller Herz geschlichen. Es war Liebe auf den ersten Blick!!! Sie hat zwischenzeitlich sehr viel gelernt und ist fester Bestandteil unserer Familie geworden. Wir hoffen, dass wir ihr das beste Heim geben konnten, das sie sich hätte wünschen können!

Wir sind überglücklich, dass wir sie haben und geben sie nie mehr her!

Familie Doris und Uli K. mit Cathy"

Noshi

Das Happy End hat die neue Mama von Noshi geschrieben

"Noshi ist einfach klasse!

Das Erobern der neuen Heimat schreitet zügig voran. Die vielen unbekannten Geräusche müssen nun einsortiert werden, ob sie "ohne Meldung" oder "mit Meldung" registriert werden sollen. Sie ist dabei ganz tapfer und versucht auch mutig zu sein. Bommel ist ihr da ein so wichtiger Begleiter und "Sicherheitsberater".

Unsere Katze bietet ihr ganzes Können auf, um Noshi mal zu erschrecken... Fehlanzeige... sie lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und bleibt komplett tiefen entspannt. Seit 2 Tagen gibt es ein kleines, zartes, morgendliches Begrüßungsritual. Gute Voraussetzungen für eine tiefe Freundschaft.

Feld, Wald und Flur haben so ihre besonderen Erscheinungen. Zur Zeit werfen die hohen Kiefern, die unsere Wälder reichlich haben, massenweise die Zapfen ab. Diese vom Himmel fallenden "Wurfgeschosse" sind noch etwas zum Fürchten, dennoch sind es auch herrliche Teile zum Spielen...

Bei uns in der Nachbarschaft gibt es einen Reiterhof und somit sind Begegnungen mit Pferden auf der Straße oder den Koppeln vorprogrammiert ... Diese Riesen sind Noshi noch arg furchteinflössend... Ich bin ganz optimistisch, dass wir bald auch hier unsere Wege entspannt gehen können.

Mein lieber Mann gehört inzwischen auch zu Noshi's Freunden. Anfänglich hatte sie vor der tiefen Stimme "sehr viel Respekt", aber mit kleinen Leckereien konnte mein Mann ihr Herz erobern. Leider haben zusätzliche Leckereien und Häppchen keine Chance, eine Gewichtszunahme bei ihr herbeizuführen. Ihr Bewegungsdrang bei uns im Garten ist sooo groß, dass wiederum unser Bommel schon "ein wenig Figur" bekommen hat, denn Noshi's mitreißende Action fordert ihn schon sehr heraus... Filmreife Szenen auf unserem Rasen lassen das Sprichwort "Wenn schon Runzeln, dann vom Schmunzeln" bei mir lebendig werden.

Meine Nachforschungen zum Thema "Welche Rassen könnte sich hier gemischt haben" zeigten mir mit hoher Trefferquote, dass sehr viel Podenco in ihr ist und die Rassenbeschreibung zeigt deutliche Merkmale ... gerade auch zum "Gruppenkuscheln". Wir sind sehr gespannt, was aus unserer kleinen "Wundertüte" noch so Alles herauskommt.

Es ist für uns eine Freude, Noshi im Haus zu haben und mit der lustigen Fellnase unser Familienleben zu gestalten. Danke Ulrike, für deine gute Vorarbeit.

Liebe Grüße von Haus zu Haus und Mensch zu Mensch

Herzlichst Annette mit Noshi"

Mimi und Felix

Das Happy End haben die Beiden "selbst" geschrieben

"Hallo liebes TiNo - Team, hier sind Mimi (vorher Darling) und Felix.

Als ich (Mimi) meine neue Mama das erste Mal sah, wusste ich sofort, die nehme ich. Mein neuer Papa holte mich dann 2 Tage später schon von meiner tollen Pflegemama (Kerstin) ab und brachte mich in mein neues Zuhause. Dort wartete schon mein Körbchen, etwas zu Fressen und tolle Spielsachen auf mich. So habe ich mich erstmal in das schöne Körbchen gelegt und auf meine Mama gewartet. Die hatte ich noch gar nicht gesehen, was mich ein wenig stutzig machte.

Als sie dann aber kam, musste ich vor lauter Freude ein wenig pischern, aber niemand nahm mir das übel. Dann gingen meine neuen Eltern mit mir an den Rhein. Es wurde ein toller Tag und meine Mama machte viele Fotos. Sie wollte die Fotos zu meiner Pflegemama schicken, na ja, mir war es egal. Ich konnte rennen, laufen, und es war schön. Das Tollste ist, dass wir das immer wieder machten, fast jeden Tag, entweder im Wald oder am Rhein.

Am 27.10.16 kam ich (Felix) in Düsseldorf an und ich wusste nicht, was auf mich zukam, denn ich wusste nur, dass ich zu meinen neuen Eltern komme. Die haben mich am Flugplatz schon freudig erwartet. Ich freute mich auch riesig und durfte dann auch mit ihnen nach Hause fahren. Aber halt: wer saß denn dort im Auto? Das war Mimi! Meine Eltern haben mir auf dem Weg zum Parkplatz von ihr erzählt, und ehrlich, ich fand sie sofort toll! Sie ist echt eine Hübsche. Aber ich kann mich auch sehen lassen, das hat jedenfalls unsere Nachbarin gesagt.

Außer uns beiden leben hier auch noch die beiden Katzen Vicky und Luna. Manchmal kabbeln wir ein wenig, aber nur ein wenig ich schwör ...

Nun, nachdem wir ja jetzt schon einige Monate hier leben, müssen wir euch, liebes TiNo- Team, leider mitteilen, dass wir es uns gründlich überlegt haben und uns entschieden haben, bei unseren neuen Eltern zu bleiben. Denn die haben uns ganz furchtbar lieb und wir sie auch. Also freut euch für uns und seid nicht allzu traurig.

Wir bedanken uns ganz doll für die Chance, die ihr uns gegeben habt, beim ganzen TiNo-Team,

Wuff Wuff, Eure Mimi und euer Felix"

Jaca (jetzt Floyd)

Das Happy End hat das neue Frauchen von Floyd geschrieben:

"Hallo liebes Tino-Team,

wir haben Floyd jetzt 8 Monate und bereuen davon keine einzige Sekunde. Floyd hat sich super eingelebt und lernt schnell (ganz besonders: wie man Frauchen um den Finger wickeln kann). Klar, die Katzen sind davon noch nicht so überzeugt, aber das wird auch immer besser.

Der "Große" ist überall bekannt (der Hund mit den langen Beinen) und beliebt. Er ist noch ein bisschen ängstlich, aber wenn er einmal warm geworden ist, liebt er es, wenn man ihn streichelt, er ist dann total tiefenentspannt "Achtung, Umkippgefahr". Floyd ist einfach ein super Hund.

Vielen Dank!"

Tobi (jetzt Eddie)

Das Happy End hat Eddie "selbst" geschrieben:

"Hallo liebes Tino Team, hier ist der Eddie. Als ich am 27.10.2016 in meine Transportbox verfrachtet wurde, hab ich nur gedacht: "Was kommt jetzt? Anderthalb Jahre einsam im Hühnerstall, ein Jahr im Tierheim (wo man sich gut um mich gekümmert hat), laut und hektisch, geht's noch schlimmer?".

Nach ein paar Stunden kam ich dann in Düsseldorf an und da wartete meine neue Mama auf mich. Ich glaube, die hat sich richtig auf mich gefreut. Wir sind dann noch ein Stück mit dem Auto gefahren und dann war ich in meinem neuen Zuhause. Da wartete mein neuer Freund Leo auf mich, der auch aus Portugal kommt. Alle waren so lieb zu mir, ich durfte im Garten spielen mit Leo, Barney und Brutus. Am Abend gab es leckeres Futter, nur für mich alleine, und ich durfte mit im großen Bett schlafen. Es war so schön und ich hab nur gehofft, dass das nicht zu Ende geht. Das ist jetzt fünf Monate her und es geht nicht zu Ende, es wird immer besser.

Jeden Tag gehen wir spazieren und ich laufe ohne Leine. Ich tobe mit Leo auf dem Feld oder im Wald, chille mit Brutus auf der Fensterbank, oder buddele mit Barney in Mauselöchern, bis die Nase hinter einer Schlammmaske verschwunden ist. Ich glaube, das ist das Paradies.

Liebes TiNo-Team, ich möchte euch danken, dass ihr mich so gut versorgt habt und ich jetzt ein so tolles Zuhause habe. Ich hoffe, dass noch viele meiner Leidensgenossen so viel Glück haben wie ich.

Liebe Grüße auch von meiner Mama Petra, euer Eddie."

Miranda

Das Happy End hat die neue Mama von Miranda geschrieben:

"Miranda - Ein Brief an meinen Hund

Hallo meine Prinzessin, jetzt teilen wir schon seit über 9 Monaten unser gemeinsames Leben und ich könnte nicht glücklicher sein. Du bist mein Ein und Alles -die schönste Seele, die mir je begegnet ist- so gütig, liebevoll, souverän. Wieso hat zuvor nie ein Mensch gesehen, wie wunderbar du bist. Du musstest einen so schweren Weg gehen. 10 lange Jahre in Gefangenschaft lagen hinter dir, als endlich ein wenig Licht in dein Leben kam und dich jemand in Teresas Tierheim brachte. Teresa - ich wiederhole mich gerne, du bist ein ganz besonderer Mensch und dir gebührt aller Dank dieser Welt für Deinen unermüdlichen Einsatz. Jeder Teresa-Hund ist was ganz Besonderes - einfach die Besten. All die schönen Happy-End-Geschichten sind Beweis genug. Und so lebtest du mit all deinen Hundefreunden noch ein ganzes Jahr bei Teresa und samt Hilfe von Frau Noll, die uns beide bis heute so unglaublich lieb unterstützt, durfte ich dich im Frühjahr letzten Jahres endlich in unser kleines Rudel nach Hause holen.

Nach kurzer, ruhiger Fahrt, im übrigen an dieser Stelle noch einen lieben Dank an deine Patentante Petra, die immer für uns da ist, kamen wir an, in deinem neuen Zuhause und du hast dir gleich den schönsten Platz gesichert - das Sofa. Zwar hielt sich meine Begeisterung zunächst in Grenzen, aber du hast lange genug Entbehrungen hinnehmen müssen, so dass ich diesen Platz gerne mit dir teile. Und dann gibt´s noch diese Zappelbilder aus dem Fernseher, die dich magisch anziehen. Hab noch nie einen Hund gesehen, der so fasziniert auf den Bildschirm starrt. Doch das Schönste für dich sind all die vielen Spaziergänge, die du in all den langen Jahren so vermisst hast ... und natürlich der Garten. Als du dich das erste Mal über das Gras gerobbt hast, da ging allen das Herz auf. Gut, als mir dann Tage später bei deiner Buddelsucht die Hortensien um die Ohren flogen, gab´s dann doch mal eine Ansage. Und so vergeht dann ein schöner Tag nach dem anderen und jeder erzählt eine andere Geschichte. Jeder neue Tag ist eben ein Miranda-Tag. Ich kann mich nur wiederholen. Du bist einfach so unglaublich lieb und dabei so problemlos. Du machst es mir so einfach. Immerhin bist du mein erster Hund und ich hatte schon eine Menge Kopfkino. Du weißt ja, Zweibeiner sind da etwas komplizierter veranlagt. Aber wenn das Herz so voll ist, dann kippt der Verstand.

Ich weiß, uns bleibt nicht so viel Zeit, wie ich mir das wünschen würde. Du bist jetzt schon elf Jahre alt und das Leid, das du in deinem langen Hundeleben tapfer erduldet hast, sieht man dir an - in deinen Augen, in deinem Gesicht und dennoch ist deine Ausstrahlung so voller Wärme, so herzlich, voller Zuversicht, dass mich zutiefst berührt und sogar beschämt, wie du voller Stolz die Bürde des Lebens trägst.

Glaub mir, ich bereue keine einzige Sekunde, dass ich mich für dich entschieden habe. Alter, Aussehen, Behinderung etc., es gibt keinen Grund, euch keine Chance zu geben. Und auch wenn einige behaupten, ich hätte mit dir einfach nur Glück gehabt, dann stimme ich dem zu, denn wenn das Glück einen neuen Namen braucht, dann fällt mir nur einer ein: MIRANDA!"


Miffy (jetzt Micky)

Das Happy End hat Micky "selbst" geschrieben:

"Liebe TiNo's, herzallerliebste Teresa,

jetzt bin ich in MEINER Familie angekommen und werde doch -und gerade deswegen- für immer ein ‚Heim'-hund bleiben. Das ist wunderbar. Mit meinem 2 Jahre älteren Hundebruder verstehe ich mich inzwischen sehr gut. Zu Beginn war dieser rumänische "Feldfuchs" recht verklemmt. Ich hab ihm beigebracht, wie man sich freut, er hat mir gezeigt wie "Pfötchen geben" geht. Jetzt hab ich auch kapiert, dass es ein draußen und drinnen gibt. Anfangs bin ich aus dem Garten mit Vollgas gegen die Scheibe gerannt. Zunächst musste ich immer auf jedem Tisch alles genau betrachten. Bin eben neugierig. Jetzt bin ich entspannt, aber immer noch neugierig. Habe überall Kuschelecken und Schlupflöcher, darf kuscheln, wann immer ich will und mein 1. Urlaub in der Bretagne war Spannung pur. Hier bleib ich, Pfote drauf!"



Jonas (jetzt Bibo)

Das Happy End hat die neue Mama von Bibo geschrieben

Unser Bibo erobert hier alle Herzen im Sturm und wir müssen aufpassen, dass nicht andere das Verwöhnprogramm ausführen, das wir uns verkneifen. Leckerchen und so. Bisher nimmt er nichts aus der Hand und bettelt auch nicht bei Tisch. Hoffe nur, das bleibt so! Es ist ein Prachtkerlchen. Und seitdem Gunter früh genug aufsteht, um mit ihm raus zu gehen, hat sich das auch mit der morgendlichen Häufchengabe erledigt, mit der er uns zweimal begrüßt hat. Aber da hatte er auch noch ein bisschen Durchfall, was wir dank Grüner Erde (Homöopatisches Mittel) und Ernährungsumstellung auch im Griff haben.

Und mit den Katzen geht es auch immer besser. Es war sowieso von Anfang an mehr das Problem auf Katzenseite, weil sie dem Frieden misstrauten und erst mal wegstürmten, wenn Bibo in die Nähe kam. Vor allem BibiBlock wird immer souveräner und traut sich sogar in Bibos Gegenwart an seinen Futternapf. Alice mit ihrem Vorleben als Scheunenkatze auf dem Bauernhof ist da noch etwas zurückhaltender. Doch vom Futterklau hält sie das nicht ab. Das ist halt wie mit den Äpfeln aus Nachbars Garten.

Wir haben da einen echten kleinen Schlaumeier erwischt, der unglaublich schnell lernt. Jetzt geht er nach Deutsch und Holländisch die vierte Fremdsprache an, nämlich Kätzisch. Er leidet noch etwas unter Verlassensängsten. Aber auch das wird täglich entspannter. Nachts, wenn ich hoch gehe, gibt er keinen Mucks mehr von sich. Wenn einer von uns das Haus verlässt (vor allem Gunter), war er anfangs kaum wieder von der Tür wegzubekommen und es wurde auch schon mal gefiept. Aber auch das entspannt sich von Tag zu Tag mehr. Gunter läuft täglich drei bis fünf Stunden mit ihm – bei Wind und Wetter. Heute Morgen war heftiger Sturm – Bibos erster hier – und beide kamen erst nach zwei Stunden klatschnass wieder nach Hause. Wenn das Wetter mitspielt, laufen sie mit einer Freundin mit Hund, damit Bibo sich richtig austoben kann. Mein Part ist mehr das leibliche Wohl. So versuche ich (erfolgreich) sein Herz zu gewinnen.

Kurzum: Wir sind alle drei voll des Glücks und der Überzeugung, wir konnten keinen besseren Hund bekommen. In nur zwei Wochen wurde er zum Sonnenschein in unserem Leben (trotz miesen Novemberwetters)!

Bis bald und mit lieben Grüßen

Angelika"


Aurora



Aldo



Albano



Afonso


Batty (jetzt Finchen)

Das Happy End hat Finchen "selbst" geschrieben

"Hallo zusammen, Finchen hier!

Ihr hättet mich fast nicht erkannt, stimmt's? Odete nannte mich "Batty". Das ist zwar auch ein schöner Name, aber noch schöner finde ich es, wenn meine neuen Menschen mich "Finchen" rufen.

Ein schöneres Weihnachtsfest hätte ich mir wirklich nicht wünschen können, ich fühle mich bei meinen neuen Menschen so richtig wohl. Wir haben viel Spaß zusammen und machen alles gemeinsam. Habe ich mir schon so gedacht, bin ja schließlich die Prinzessin hier….

Gabi und Uli aus Dielheim haben mich vom Flughafen abgeholt. Zwei ziemlich coole Socken, …aber immer der Reihe nach…

Nach einer langen Autofahrt haben mir die beiden mein neues Zuhause gezeigt und mir was Leckeres zu futtern gegeben. Ein bequemes Hundebett habe ich auch, wie sich das für eine Prinzessin gehört. Und viel Platz im Haus und im Hof.

Eigentlich soll ich ja nur zu hundeerfahrenen Menschen vermittelt werden, aber was soll ich dazu sagen? Mein neues Herrchen ist ja dermaßen vergesslich und auf meine Hilfe angewiesen: wenn wir zusammen spielen, wirft er wie wild Spielzeug und Bälle um sich, und weiß dann nicht mehr, wo er die hingeworfen hat. Das ist doch mal echt witzig. Ständig vergisst oder verliert er was. Dann muss ich ihm das immer wieder zurückbringen. Da freut der sich dann immer so sehr und sagt: "Fein gemacht, braver Hund." Also Herrchen wäre ohne mich total aufgeschmissen.

Ich bin auch gerade dabei, mit Herrchen und Frauchen das Alleinsein zu üben. Bin ja ein großes Mädchen. Mal fünf, dann zehn Minuten, dann eine halbe Stunde. So lernen wir auch im Auto das kurze Alleinsein.

Ansonsten habe ich auch schon ein paar nette Hundefreunde beim Gassigehen kennengelernt. Beim Toben auf der Hundewiese bin ich kaum zu bremsen. Und die Hundeschule auf dem Trainingsplatz macht mir auch großen Spaß. Ich habe mein Zuhause gefunden.

Wau Wau, Eure Finchen!"


Crash (jetzt Cash)

Ja, auch unser ehemaliger Notfall Crash hat ein neues Zuhause gefunden! Hier geht es zu seiner "Notfall"-Seite (bitte klicken).

Das Happy End hat die neue Mama von Cash geschrieben:

"Einmal im Leben etwas, in unseren Augen, richtig Sinnvolles tun ... so kamen wir zu Cash.

Wir hatten uns schon länger überlegt, einem Handicap-Hund ein neues Zuhaue zu geben. Im Juni sind wir per Zufall über Facebook auf Cash aufmerksam geworden. Wir haben in der Familie diskutiert, ob Cash zu uns und unserer Hündin Fly passt und ob wir ihm ein geeignetes Zuhause bieten können, in dem er glücklich werden kann.

Dann haben wir über TiNo e.V. mit Sabrina Kontakt aufgenommen. Auf dem Sommerfest, das wir mit unserer Hündin Fly besuchten, hatten wir die Möglichkeit, mit Luisa aus Portugal ein sehr informatives, hilfreiches Gespräch zu führen. An diesem Tag wurde uns bestätigt, was unser Bauchgefühl uns schon lange sagte...

Am 11. August konnten wir Cash dann am Flughafen Düsseldorf in Empfang nehmen. Wir sind bewusst mit null Erwartungen an Cash herangetreten, der in seinem bisherigen Leben schon soviel erlebt hat...

Zuhause angekommen hat er sich gleich mit Fly angefreundet und auch unser alter Kater Balu war absolut kein Problem. Jetzt sind einige Wochen verstrichen und man hat den Eindruck, dass er langsam ankommt ... er fühlt sich wohl bei uns, das sieht und merkt man.

Cash hat ein so positives Wesen, ist immer freundlich und das bei dem, was er alles schon in seinem Leben erdulden musste, das ist fast unglaublich. Die Physiotherapeutin hat uns schon besucht und einen Trainingsplan erarbeitet. Cash vertraut uns, wir dürfen seine Beine und Verletzungen anfassen, so dass die Therapie schon erste Erfolge zeigt. Draußen läuft er mit der Schleppleine und auf unserer Pferdekoppel, die ausbruchsicher eingezäunt ist, üben wir das Abrufen. Cash lernt schnell dazu, einige Baustellen haben wir noch, aber auch hier ist "Geduld" das Zauberwort.

Wir haben den Kerl sehr in unser Herz geschlossen. Er ist voll in der Familie integriert ... nur die Pferde, die haben wir ihm noch nicht vorgestellt ... aber wir haben ja Zeit.

Ganz herzlichen Dank an das TiNo-Team, vor allem an Sabrina, für die prima Betreuung. Wir haben uns sehr gut aufgehoben gefühlt. Besonders lieben Dank Teresa und dem ganzen Team in Portugal für deren unermüdlichen Einsatz. Wir ziehen unseren Hut vor eurer Arbeit und hoffen, euch in Zukunft auch einmal tatkräftig unterstützen zu können.

Melanie, Wolfgang, Ayleen mit Cash, Fly & Balu..."

Miles

Das Happy End haben die neuen Eltern von Miles geschrieben

"Miles away" "Schöne Hunde kann jeder": Miles sieht besonders aus, kein Schönling, eher ein Hund mit Charakter. Kleiner Hund mit großer Persönlichkeit. Ein Hund, mit dem man immer im Mittelpunkt steht, ganz gleich, wo man ist.

Im Januar 2016 habe ich den teilweise felllosen Chi-Rüden, mit einem Hauch von Dackel, auf der Facebook-Seite von TiNo e.V. entdeckt und ihn in der Hoffnung "geteilt", dass sich eine Familie für ihn findet. Damals blickte er noch mit zwei Augen in die Welt. Aus der Tötungsstation auf den Azoren gerettet, muss das Leben doch noch einen schönen Plan für mich haben, dachte der kleine Miles vielleicht. Immer wieder schaute ich, ob Miles seine Familie nun endlich gefunden hat. Dann diese schreckliche Nachricht: Er habe sein linkes Auge verloren. So wurde Miles noch mehr zum "Underdog" , und zum Hund meiner schlaflosen Nächte, weil sich kein Mensch für ihn interessierte. Kurzerhand haben wir dann entschieden Miles, als Vierthund zu adoptieren und ihn persönlich bei Teresa im Tierasyl abzuholen und nach Deutschland zu bringen. Die 4 Wochen zwischen "Ja, ich will" (Adoption) und "Endlich bist du bei uns" (Abholung) zogen sich hin wie ein langes Kaugummi, und das tägliche Bangen, dass hoffentlich nichts mehr schief läuft im Leben von Klein-Miles, waren eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

"Habt Ihr sie noch alle?" "Nein, alle haben wir noch nicht, aber zumindest jetzt Vier!" Vier Tierschutzhunde aus aller Herren Länder: Polen, Spanien, Ungarn, Portugal. Hunde mit einer Geschichte, so wie Miles, der als zotteliger Pirat bei uns eingezogen ist und sich von Anfang an wohlgefühlt hat und zu uns gehörte. Seine erste Stunde im neuen Zuhause? Hunde sind wie Menschen: Wenn sie in ein 5-Sterne-Hotel einchecken, mit allem Zipp und Zapp, freuen die sich wie Bolle; führen ein Freudentänzchen auf und geben dem Personal wohlmöglich noch ein Küsschen. Und genauso war es bei Miles. Er konnte sein Glück kaum fassen, als er einen Sprung ins Bett wagte. Alles so kuschelig weich, und die vielen streichelnden Hände, und neue Hundekumpels, die ihn willkommen heißen. Miles Leben hat eine Wende genommen, eine Wende, die wir uns für so viele arme Hundeseelen wünschen.

Nein, Miles ist nicht perfekt, er hat auch Macken, die sind es aber nicht wert sind, erwähnt zu werden. Weil das wichtigste für uns war und ist, dass sich alle Hunde gut verstehen. Und das ist der Fall und für uns wie "ein Sechser im Lotto". Von Miles lernen wir auch, nicht zurückzublicken, was nicht immer einfach ist. Wir wissen nichts über die ersten 4 bis 5 Lebensjahre von Miles, und können nur spekulieren, wie er auf den Azoren gelebt hat, warum er in der Tötung gelandet ist, was mit seinem Fell und seiner Haut passiert ist, und überhaupt....Aber: Wir hören jeden Tag genau hin, was Miles zu erzählen hat.

Wir danken Luisa, Teresa und Heike E. fürs Vertrauen in uns und die super professionelle Abwicklung.

Das Video zeigt die Schönheit von Lissabon und die sehr emotionale Abholung von Miles.

Benito (jetzt Benni)

Das Happy End hat Benni "selbst" geschrieben

"Hallo liebe Leute, ich bin der Krümmlie, wie man mich gerne ruft, und bin ich ein ganz, ganz lieber Schatz. Ich bin ca. 9 Monate alt und mit ca. 4 Monaten zu meinen Eltern gekommen. Ich bin ein ganz Hübscher, wird mir zumindest immer gesagt.

Hier wollte ich euch mal gerne was von meinem Tag erzählen: morgens muss ich schon ziemlich früh aufstehen, so gegen 8/9 Uhr werde ich aus dem warmen Bett geschmissen, das ist für mich ziemlich früh, da ich ein Langschläfer bin. Dann geht's erstmal ne Stunde raus in den Wald eine Runde spazieren und Zeitung lesen. Anschließend fahre ich mit meinem Frauchen zum Stall, wo ich dann meinen besten Freund, den Sam, sehe. Wir gehen dann erstmal ne Runde spielen im Stroh, heimlich Löcher buddeln und den Pferden zugucken. Dann geht's nach Hause wieder eine Runde Ausruhen, das war auch alles wieder anstrengend. Meistens fahren wir nachmittags nochmal eine Runde in den Wald und dann zur Oma in den Garten, MEIN REICH, dort spiele ich die ganzen Zeit mit meinem Spielzeug, spring in den Teich oder mach Löcher in den Rasen, manchmal kommt auch die schöne Nachbarshündin Mila vorbei zum Spielen, die steht nämlich auf mich.

Gegen Abend kommt dann endlich auch mein Herrchen nachhause, da freu ich mich immer riesig, der muss dann auch erstmal mit mir spielen, weil ich vorher den ganzen Tag über nicht gespielt hab, und dann legen wir uns alle auf die Couch. Ach, das lieb ich ja so sehr. Am Wochenende fahren wir öfters zum Turnier, ich liebe ja Autofahren, da sieht man immer so viel. Auf dem Turnier bin ich auch immer sehr gerne. Ab und zu fällt mal ne Pommes runter ... und da sind auch immer viele Hunde. Wenn ein Pferd durch den Wassergraben springt, würde ich immer gerne mitrennen, darf aber leider nicht, aber dafür feuere ich die dann immer alle schön an.

Aber das schönste Erlebnis war bis jetzt, als ich im Sommer mit nach Kroatien und an die Nordsee gefahren bin, das war so toll am Meer, kann ich euch sagen.

So liebe Leute, das war ein kleiner Einblick in meinen Tag.

Liebe Grüße - Euer Benito"

Lassie (jetzt Alba)

Das Happy End hat die neue Mama von Alba geschrieben

"Ich weiß gar nicht mehr genau, wann ich anfing darüber nachzudenken, wieder einen Hund bei uns aufzunehmen. Irgendwann fing ich an, die Internetseiten einiger Tierschutzorganisationen zu durchforsten. Je intensiver ich mich mit dem Tierschutz in Südeuropa beschäftigte, umso stärker wurde der Wunsch, einem dieser Geschöpfe ein sicheres, liebevolles Zuhause zu bieten. Eines Tages "gestand" ich dann meinem Mann, dass ich mich entschlossen hätte, einen Hund aus dem Tierschutz zu adoptieren. Seine Begeisterung hielt sich zunächst in Grenzen. Hin und wieder zeigte ich ihm einen Hund im Internet, fragte nach seiner Meinung, erntete aber meistens nur ein "na ja". Das änderte sich schlagartig, als ich Lassie entdeckte. Als ich sie sah, war mir sofort klar, dass das unser Hund ist. Ich rief meinen Mann zum Computer und Lassie zauberte auch bei ihm sofort ein Lächeln ins Gesicht. Ich glaube, wir haben uns an diesem Abend mindestens zehnmal das Video angeguckt und sofort das Kontaktformular ausgefüllt. Als Tina von TiNo e.V. dann bei uns anrief und mitteilte, dass Lassie noch zu haben sei waren wir sehr froh.

Schnell stand für uns fest, dass wir selber nach Portugal fliegen, um Lassie persönlich abzuholen. Wir hatten Glück und konnten recht kurzfristig ein wundervolles Ferienhaus und Flüge buchen. Im April ging's dann los. Im Gepäck Hundeleinen, Geschirr, Halsband, Futter, Hundebettchen und Spielzeug. Die Einkäufe steigerten die Vorfreude, so dass Lassie schon komplett mit allem ausgestattet war, bevor wir sie überhaupt hatten.

Wir hatten vereinbart, dass die Tierschützer in Portugal Lassie zu uns ins Ferienhaus bringen. Und dann kam der große Moment: Ein Auto fuhr vor und Patricia, Isabella und Lassie stiegen aus. Lassie wirkte durch die ungewohnte Umgebung und durch die Autofahrt verängstigt und suchte Schutz bei Isabella, ihrem Pflegefrauchen. Sie drängte sich eng an sie und wollte auf ihren Schoß. Von uns ließ sie sich nicht anfassen. Dann tranken wir Menschen Kaffee und aßen Kuchen. Lassie ließ Isabella nicht aus den Augen. Es war herzzerreißend, schließlich heulten wir alle und lagen uns in den Armen. Ich versprach Isabella, dass Lassie ein tolles Leben bei uns haben würde und wir sie nie weggeben würden (während ich dies schreibe, kullern mir wieder die Tränen über die Wangen).

Und dann waren wir mit Lassie alleine. Sie hatte Angst vor uns, wir ließen sie erst einmal. Am Abend, als wir vor dem Kamin eine Flasche Wein tranken, wagte sie erste Annäherungsversuche. Sie sprang auf das Sofa und ließ sich von mir streicheln. Als wir schlafen gingen, sprang sie ins Bett. Sie tat uns so leid, dass wir es nicht übers Herz brachten, sie in ihr Körbchen zu schicken. Wie die Sache auf Dauer ausgegangen ist, könnt Ihr Euch sicherlich denken. Wir blieben eine Woche in Portugal, machten lange Spaziergänge und fuhren mit Lassie an den Strand. Schon in dieser Woche baute Lassie eine tolle Bindung zu mir auf. Sie folgte auf Schritt und Tritt und bei Sonnenschein lagen wir beide eng aneinander gekuschelt gemeinsam auf einer Liege am Swimmingpool. Meinen Mann fand sie weiterhin furchteinflößend.

Mittlerweile ist Lassie, die jetzt Alba heißt, ein halbes Jahr bei uns. Sie liebt jetzt auch meinen Mann heiß und innig – und umgekehrt. Sie ist eigentlich völlig unkompliziert und wir haben das Gefühl, dass sie immer alles richtig machen möchte. Dabei ist sie so lieb, niedlich und anhänglich. In der Hundeschule ist sie eine absolute Streberin und kann schon viel mehr als ihre "Mitschüler". Sie hat auch nicht mehr so viel Angst vor fremden Menschen."

Ramses (jetzt Lindo)

Das Happy End hat Lindo selbst geschrieben

"Der 6. November 2016 sollte ein ganz besonders schöner Tag für mich und einige andere Hundekumpels, die auch bei Theresa im Tierheim lebten, werden. Wir sollten ein neues Zuhause bekommen. Hoch über den Wolken wurden wir mit dem Flugzeug aus Portugal nach Düsseldorf gebracht. Das war ganz schön aufregend und wir hatte alle ein wenig Angst, weil wir nicht wussten, was mit uns passiert. Endlich wieder festen Boden unter den Füßen, kamen wir in unseren Transportboxen auf Gepäckwagen und wurden Richtung Ausgang geschoben. Dort standen eine Menge Leute die uns in Empfang nahmen. Eine Frau, die Sabrina heißt, holte mich aus der Transportbox und brachte mich zu meinen neuen Adoptiveltern Conny und Hans. Ich bin sofort bei Mama Conny auf den Arm gehüpft und habe mich an meine neue Mama gekuschelt. Sie hat mich ganz doll gedrückt und geküsst. Nachdem dann die größte Aufregung vorbei war, bin ich mit meiner neuen Mama und Papa zum Auto gegangen. Die beiden haben mich ins Auto gesetzt und angeschnallt. Dann ging die Reise weiter. Ich habe die ganze Zeit ruhig gesessen und habe aus dem Fenster geguckt. Irgendwann hielt Papa an und Mama sagte zu mir: "Jetzt bist du in Deinem neuen Zuhause." Ich war neugierig was jetzt kam. Mama ging mit mir ins Haus und direkt in den riesigen Garten. Dort bin ich erst einmal rumgelaufen und habe alles erkundet. Mann, war das aufregend. Aber wo ist eigentlich Papa geblieben? Aha, da kommt er ja. Aber er ist nicht alleine. Eine Hundedame hatte er auf dem Arm. Er setzte sie vorsichtig auf den Rasen und wir haben uns beschnüffelt. "Das ist Deine Schwester, die kleine Linda." sagte Mama.

Papa war schon wieder weg. Nach einiger Zeit kam er und hatte noch eine Hundedame im Schlepptau. Das war Roxy. Auch wir haben uns beschnuppert und sind ein wenig über den Rasen gelaufen. Schon wieder ist Papa weg. Er wird doch nicht...? Doch, er hatte tatsächlich noch einen Hund dabei. Das war Lefty. Er war einige Wochen vor mir von den Azoren zu meiner neuen Familie gekommen. Klar, dass wir beiden Portugiesen uns eine Menge zu erzählen hatten. Zu guter Letzt kam noch ein älterer Mann dazu. Das ist Opa Josef. Er passt schon mal, jetzt da ich schon ein wenig länger hier lebe, auf uns Rasselbande auf. Ich habe ein neues Rudel gefunden. Wir haben uns von Anfang an alle super verstanden und hecken so manchen Streich aus, besonders mein Bruder Lefty und ich. Die ersten Tage habe ich mich ein wenig unsicher gefühlt und bin oft in den Keller gelaufen. Mama hat mich aber immer wieder geholt und mir alles gezeigt und gesagt, wie es in der neuen Familie so zugeht. Ich habe ganz schnell gelernt und ?nde es total super. Jetzt habe ich gar keine Angst mehr. Am liebsten schlafen mein Bruder Lefty und ich bei Mama und Papa im Bett. Das ist so kuschelig. Unsere Schwestern liegen lieber in ihren eigenen Bettchen. Klar sind sie manchmal mit dabei. Aber dann ist es schon recht eng im Bett. Mama geht jeden Tag mit uns spazieren. Von zuhause aus ist es nicht weit, dann sind da viele Felder und Wälder. Da kann man allerhand entdecken.

Schade, dass Papa da nicht so oft mitkommt. Aber er muss jeden Tag zur Arbeit. Dafür spielt er abends mit uns oder wir drehen alle sechs zusammen noch eine kleine Runde. Wenn er am Wochenende zuhause ist, unternehmen wir immer tolle Sachen, die ich aus Portugal gar nicht kannte. Wir fahren oft in den Zoo nach Krefeld. Das ist immer total aufregend, die ganzen Tiere zu sehen. Manche sehen schon komisch aus. Aber alle sind lieb. Mittlerweile haben wir alle eine Jahreskarte für den Zoo. Ich hab sogar einen eigenen Ausweis mit meinem Bild bekommen. Aber wir unternehmen noch ne Menge anderer aufregender Sachen. Wir haben in den letzten Wochen einige Weihnachtsmärkte besucht. In Mönchengladbach durfte ich doch tatsächlich im Schlitten vom Weihnachtsmann sitzen, ich hab aber aufgepasst, dass mein Rudel nicht so weit weg war. Als das Foto fertig war, bin ich auch ganz schnell wieder zu Mama auf den Arm gehüpft. Wir waren auch in Bochum auf dem riesengroßen Weihnachtsmarkt. In dieser Stadt ist meine Mama geboren. Ich durfte mir dort mein Weihnachtsgeschenk aussuchen. Ich bekomme ein kuscheliges Lammfell für mein Körbchen. Da freue ich mich schon drauf.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mir gar nicht vorstellen konnte, wie es woanders als bei Theresa in Portugal ist. Ich fühle mich sauwohl bei meiner neuen Familie und da möchte ich nie wieder weg. Es ist einfach toll hier. Wir haben eine Menge Spielsachen, die wir uns schon mal gegenseitig verstecken. Das ist immer aufregend und wir sind ziemlich laut dabei und wir wuseln dann durch das Haus. Aber Streit gibt es nie. Mama oder Papa ermahnen uns nur, wenn wir es übertreiben. Ich liebe meine Familie!

Liebe Grüße und "Wuff Wuff""

Luca (jetzt Peppi)

Das Happy End haben die neuen Eltern von Peppi geschrieben

"Liebes TiNo-Team,

wir haben Peppi jetzt seit 6 Monaten. Er hat sich prächtig gemacht und ist zu 100% bei uns. Vom ersten Moment an hatte ich das Gefühl, der Hund und ich sind seelenverwandt. Nicht einen Moment hatte ich Zweifel, er könnte nicht zu uns gehören. Er ist ein wahrer Schatz und hat alle Herzen im Sturm erobert. An das Team in Portugal: Luca (Peppi) wird das beste Hundeleben haben, das wir ihm bieten können.

Euch allen ein frohes, gesundes Neues Jahr und weiterhin viel Erfolg bei der Vermittlung!

Liebe Grüße

Familie Clemens

Mandela (jetzt Nelson)

Das Happy End haben die neuen Eltern von Nelson geschrieben

"Am 13.Oktober zog Nelson zur Geisterstunde pünktlich nach Mitternacht bei uns ein. Anfangs noch recht unsicher, doch das legte sich ziemlich rasch. Heute nach über zwei Monaten ist er ein super und lieber Hund, der sich mit allen sehr gut versteht und verträgt, sei es mit seinen beiden Mitbewohnern oder auf dem Auslauf mit den anderen Hunden. Er ist ein gern gesehener Gast auf der Hundewiese und er freut sich jedes Mal wie Bolle, wenn es zum Auslauf geht und er mit seinen Kollegen toben kann, darin wird er nicht müde. Was einst als Pflegestelle geplant war, aber durch seine Leishmaniose dann doch als Endstelle endete, ist ein richtiger Glücksfall geworden. Wir haben einen Goldschatz gefunden, den wir nicht mehr hergeben. Seine Krankheit haben wir durch Medikamente im Griff und sie behindert ihn in keinster Weise. Wir danken nochmals Claudia und Ralph für ihre Unterstützung und wünschen weiterhin gute Vermittlung."

Bingo (jetzt Joschi)

Das Happy End hat die neuen Mama von Joschi geschrieben

"Am 22. August konnte ich erwartungsvoll am Flughafen Düsseldorf Bingo in Empfang nehmen. Obwohl er kleiner ausfiel als erwartet, hat er sich gleich schon in mein Herz geschlichen. Als ich mit ihm dann zu Hause angekommen war und mein Mann ihn begrüßen wollte, schreckte Bingo zurück und bekam Angst. Er suchte Schutz bei mir und wollte nur weg von meinem Mann. Was hat der kleine Kerl bloß erlebt? Die Enttäuschung bei meinem Mann war erstmal groß, aber wir wussten daran kann man arbeiten.

Nun kam der Härtefall für Joschi, er musste tatsächlich schon am nächsten Tag mit meinem Mann alleine bleiben, denn ich musste ja zur Arbeit. Joschi hat sich erst einmal ein Versteck gesucht, aber er ist halt ein neugieriger kleiner Kerl, also ist er immer wieder einmal vorsichtig zu meinen Mann gegangen, um aber gleich wieder in sein Versteck zu gehen. Das Gassigehen verlief ohne Probleme, er ließ sich anziehen und ging ohne Probleme aus dem Haus. Am Abend hatten mein Mann und ich dann vereinbart, das Joschi vorerst sein Futter nur aus der Hand bekommt. Der zweite Tag lief schon etwas besser, denn Joschi kam, nahm einen Brocken Futter, verschwand wieder, holte sich wieder einen Brocken, verschwand wieder....usw. Wenn ich dann nach Hause kam, freute er sich wie Bolle und wir gingen gemeinsam raus.

Auch auf den Namen Bingo reagierte er überhaupt nicht, also suchten wir einen neuen Namen. Mein Mann und ich machten jeweils eine Liste mit Namen und dann verglichen wir diese miteinander. Die Namen, die in die engere Wahl kamen, sprachen wir laut vor uns hin, um zu hören wie der Name beim Rufen klingt. Dabei merkten wir, das Bingo auf den Namen Joschi reagierte und seitdem heißt Bingo halt Joschi.

Die Eingliederung mit den anderen Mitbewohnern verlief reibungslos, unsere alte Cockeroma Sina beschnüffelte ihn und trottete wieder in ihr Körbchen und unsere Katze Lena besah sich das alles erst von oben, doch Joschi interessierte das alles nicht. Mittlerweile ist er unheimlich eifersüchtig. Sobald die Katze bei mir auf den Schoß zum Schmusen kommt, dauert es keine Minute und Joschi springt auch auf den Schoß, geht die Katze dann beleidigt zu meinem Mann auf den Schoß, wechselt auch Joschi den Platz. Auch daran arbeiten wir, auch wenn er noch so lieb schaut, aber auch die anderen Mitbewohner brauchen ihre Streicheleinheiten.

Die ersten Tage mussten wir öfter mal den Putzlappen schwingen, aber ganz schnell wurde er stubenrein und machte sein Geschäft draußen. Anfangs pinkelte er wie ein Mädchen, doch mittlerweile ist er ein ganzer Kerl und hebt das Beinchen so hoch wie möglich. Nach anderthalb Wochen fingen wir an mit der Schleppleine spazieren zu gehen und weitere zwei Wochen später konnten wir ihn frei laufen lassen. Joschi hat keinen Jagdtrieb und orientierte sich nur an uns. Seine Angst, uns zu verlieren, war größer als alles andere. Schnell fiel uns auf, dass, wenn er etwas schneller lief, er das hintere rechte Bein anzog bzw. nur auf drei Pfoten lief. Erst meinte die Tierärztin, die in der Praxis unseres Tierarztes mitarbeitet, es könnte sein, dass die Kniescheibe beim Laufen rausspringt. Das wäre nicht so schlimm und es müsse nicht unbedingt operiert werden. Wir waren erst einmal beruhigt. Einige Wochen später wagte ich es, Joschi die Haare unter den Pfoten wegzuschneiden, da bemerkte ich, dass die Pfote anders aussah als die anderen. Sie sah irgendwie verdreht aus, halt nicht so wie sie sein sollte. Also machten wir einen neuen Termin bei unserem Tierarzt aus, diesmal wollten wir mit unserem Doktor Hesselmann selber reden. Er sah sich die Pfote genau an und machte dann ein Röntgenbild. Das Röntgenbild ergab, dass die Pfote mal gebrochen war und der Bruch unversorgt verheilt ist. Mindestens 2 Knochen sind schief zusammengewachsen und eine Kralle wächst krumm.

Wir fragten unseren Tierarzt, ob man das operieren kann, er sagte ja. Daraufhin sagten wir, dass wir darüber nachdenken werden und erstmal schauen wann und ob er überhaupt Schmerzen in der Pfote hat.

Also haben wir Joschi beobachtet, wann humpelt er, wann nicht. Auf weichem Untergrund (Wiesen) kann er mit allen vier Pfoten rennen, jedoch für einen jungen Hund nicht ausdauernd genug. Auf Waldboden mit Ästen und rauen Wegen läuft er im normalen Spazierschritt mit allen Pfoten, beim schnelleren Laufen nur auf drei Pfoten. Nimmt man die Pfote in der Hand und will sie untersuchen, dann zieht er diese weg und beleckt die Hand. Ein Zeichen für uns, dass ihm die Pfote doch Schmerzen bereitet. Daher werden wir Joschi an der Pfote operieren lassen.

Ansonsten haben wir viel Spaß mit unserem kleinen Bengel Joschi und wir sind froh, dass wir ihn haben.

Liebe Grüße aus Duisburg an das TiNo Team!"

Julieta (jetzt Luna)

Das Happy End haben die neuen Eltern von Luna (im Bild links) geschrieben

"Liebes TiNo-Team,

manchmal kommt im Leben alles anders als man denkt. Wir haben mit unseren zwei Hunden im September 2016 einen tollen Urlaub verbracht. Zwei Tage nach unserer Rückkehr ist unsere Hündin Lara unerwartet verstorben.

Für uns stand schnell fest, dass wir für unseren Rüden - der bisher nur in Gemeinschaft mit einem anderen Hund gelebt hat - und uns ein neues Rudelmitglied aufnehmen werden. Nach kurzer Suche haben wir uns für Julieta (jetzt Luna) entschieden. Der nächste Mitflugplatz war aber erst nach über 7 Wochen frei. Dieser Zeitraum erschien für uns alle zu lang. So haben wir uns kurzerhand entschieden, Luna direkt in Portugal abzuholen. Der Flug war schnell gebucht und so ging es ein paar Tage später nach Lissabon. Luisa hat in Portugal alles für die kurzfristige Ausreise von Luna in die Wege geleitet. Nach meiner Ankunft in Lissabon habe ich Luisa und ihre Tochter bei einer Spendensammelaktion getroffen und mich mit ihr über die Arbeit im Tierschutz in Portugal ausführlich unterhalten können.

Den ursprünglichen Plan, Luna am Flughafen in Empfang zu nehmen, haben wir verworfen. Statt dessen bin ich mit Odete zusammen zum Haus von Teresa gefahren, um Luna dort abzuholen. Es war ein sehr schöner Moment, Luna an dem Ort zu übernehmen, wo sie für einige Zeit mit vielen Artgenossen zusammengelebt hat. Am liebsten hätte ich alle Vierbeiner von dort mitgenommen ...

Für mich war es auch etwas nicht Alltägliches, mit einem "neuen" Familienmitglied auf Flugreise zu gehen. Im Flughafen in Lissabon hat sie gleich die Blicke von anderen Reisenden auf sich gezogen und es hat viele interessante Gespräche gegeben. Der Flug nach Frankfurt verlief vollkommen problemlos.

Im neuen Zuhause angekommen hat sich Luna mit ihrem neuen Hundekumpel Sammy angefreundet. In der ersten Nacht sind alle kaum zur Ruhe gekommen. Luna war die neue Umgebung noch nicht gewohnt. Sie musste noch die ganzen Eindrücke von der Reise, dem anderen Land, den neuen Gerüchen und ihrer neuen Familie verarbeiten.

Und dann ging es weiter ... Am nächsten Tag ging es nach der Gassirunde erst einmal unter die Dusche und danach wurde das Fell geschnitten. Beides hat Luna ohne auch nur einmal zu murren über sich ergehen lassen. Wieder einen Tag später stand der obligatorische Tierarztbesuch an. Leider stellte sich hierbei heraus, dass die Narbe von der Sterilisation nicht ganz gehalten hat (so einen Wirbelwind lässt sich halt nicht davon überzeugen, Ruhe zu halten), sodass Luna ein paar Tage später ein kleiner Eingriff bevorstand. Aber auch diese Hürde hat sie toll genommen. Die Wunde verheilte schnell und von der Narbe ist nichts mehr zu sehen.

Nun sind gut drei Monaten vergangen. Luna genießt ihr Leben in vollen Zügen. Das Rudel hat sich neu zusammengefunden und die Abläufe haben sich eingespielt. Luna ist für ihre sechs Jahre noch sehr verspielt. Sie ist äußerst aufmerksam, liebt es zu kuscheln und den Kontakt zu ihren Menschen und zu Sammy sowieso. Dass Luna so schnell bei uns eingezogen ist, hat uns geholfen, den Verlust besser zu verkraften. Wir sind froh, dass alles so gut geklappt hat.

Unser besonderer Dank gilt Claudia für die schnelle, unkomplizierte Vermittlung, die tolle Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen.

Das Engagement vom TiNo-Team und den netten Menschen in Portugal wie Teresa, Odete, Luisa und ihrer Tochter haben uns sehr beeindruckt. Wir drücken Euch und wünschen dem TiNo-Team und den Tierschützern in Portugal weiterhin viel Kraft für die Arbeit im Tierschutz."

Paula

Das Happy End haPaula selbst geschrieben

"Hm, das war schon komisch, meine Pflegemama fuhr mit Oma und mir ganz alleine irgendwohin, mein Kumpel fehlte, der immer mit kam. Dann nach einer etwas längeren Fahrt kamen wir in einer ganz neuen Gegend an, Gott sei Dank durfte ich mit vorne sitzen, da es echt ganz schön heiß draußen war.

Und dann sind wir mit einem Aufzug gefahren und die zwei tollen Menschen vom letzten Mal waren wieder da. Ich bin direkt in die Wohnung rein und habe erstmal alles angeguckt, da lag Spielzeug, es gab Leckerlis, Bettchen und Decken, alles was das Hundeherz begehrt. Ich durfte sogar mit auf die Couch und wurde geknuddelt und umsorgt.

Das einzige, was ich doof fand, war, dass meine Pflegemama, die Oma und die neue Frau Kuchen aßen und ich bekam nix ab. Aber der neue Mann, der spielte mit mir. Puh das war ganz schön aufregend alles und prompt passierte mir ein Malheur, aber keiner hat was gesagt oder geschimpft.

Und dann war meine Pflegemama auf einmal weg, aber die neuen Menschen spielten mit mir, streichelten mich und gingen mit mir Gassi. Und dann kamen auf einmal noch zwei neue Menschen. Die Frau sagte, das ist die Tochter und Freundin von Deinem Herrchen. Hmm, da hab ich schon überlegt, ob ich vielleicht ganz hier bleiben darf, denn Gefallen tut es mir hier schon. Und die zwei kleineren Menschen haben auch mit mir gespielt und getobt. Ich bin auch immer mit nach draußen gegangen, da stand ein Pool mit Wasser, aber da wollte ich nicht rein, irgendwie sah das zu sehr nach Badewanne aus. Es kam dann noch die andere Tochter von meinem neuen Herrchen und der Bruder von dem neuen Frauchen und alle hatten mich total lieb. Am Samstag haben wir auch wieder viel gespielt und waren am Wasser, da an dem Haus, wo ich jetzt wohne, auch direkt ein Fluss ist.

Und Sonntag sind wir in einen großen Wald gegangen, da durfte ich sogar mit einer ganz langen Leine laufen. Nur, dass ich einfach so mit den anderen Hunden spielen wollte, das gefiel meinen neuen Herrchen und Frauchen nicht so, da bin ich noch etwas ungestüm und die haben mir gesagt, ich soll nicht so losstürmen. Na gut, ich weiß nicht, ob ich das immer kann, aber ich werde es versuchen, denn da gibt es auch ein Leckerli für.

Und Sonntagabend sind wir zu einer komischen Halle gefahren, da waren ganz viele Bahnen und riesige Kugeln, meine Menschen haben das "Bowlingbahn" genannt. Am Anfang hat mich das noch interessiert, aber meinen Kauknochen auf meiner Decke zu genießen ist viel interessanter. Die kleinen Menschen sind dann auch bei den anderen, die da noch waren, geblieben, die kommen mich aber wieder besuchen, haben sie versprochen.

Das erste Wochenende war echt schon spannend, ganz viele neue Sachen und Menschen, aber alle sagen mir, wie lieb und toll sie mich finden und meine Menschen wollen mich niemals mehr hergeben. Morgen darf ich auch mit ins Büro, da freue ich mich auch schon drauf, denn da sind noch andere Tiere und vielleicht finde ich ja bald auch noch einen tollen Hundekumpel, wie den bei meiner Pflegemama.

Viel Zeit zum Trauern hatte ich nicht, denn ich war ja gut abgelenkt. Aber ich weiß und werde das nie vergessen, was meine Pflegemama und der Verein TiNo e.V. für mich getan haben. Ohne Euch hätte ich jetzt nicht so ein tolles Rudel!"

Azeitona, jetzt Zita

Das Happy End hat die neue Mama von Zita geschrieben

Am 22.April 2016 konnte ich endlich meine kleine Zita vom Hamburger Airport abholen. Die Aufregung war groß. Schließlich kannten wir uns nicht. Und ich hoffte, dass wir uns "riechen" konnten. Terminal 2 und die Hundeboxen kamen. Ich erkannte sie direkt an ihrem grauen Schnäuzchen. Es vergingen keine 5 Minuten und wir schmusten. Der Beginn einer großen Liebe. Heute ist Zita 4 Monate bei mir. Sie liebt die täglichen Spaziergänge, liegt gerne auf der Terrasse und genießt ihr neues Zuhause. Sie ist allen Menschen wohl gesonnen. Besonders gerne mag sie Kinder, alte Menschen und meinen Freund. In unserem Viertel ist sie bekannt und beliebt. Von weitem ruft man ihr zu: "Zita, kleines portugiesisches Mädchen....". Und dann geht das Schwänzchen. Wir sind in einem Hundesportverein, um Laufen ohne Leine zu üben und Spaß mit anderen Hunden und Menschen zu haben. Zita und ich sind ein super Team. Wir haben uns gefunden. Ich möchte sie nie mehr missen. Danke ans TiNo e.V. Team für die gute Vermittlung und ganz liebe Grüße an Teresa aus Portugal für die Aufnahme und gute Pflege.

Ihre Heidi O. und Zita

Willow, jetzt Mila

Das Happy End hat die neue Mama von Mila geschrieben

Hallo TiNo, Mila macht sich ganz toll. Wir sind alle verliebt. Heute gab es das erste mal Freilauf im Garten und am Wochenende hat sie mit Bravour die zwei Seen Wanderung Borner See Hariksee gemeistert. Im Borner See war sie auch, ist aber nicht ihr Ding das Wasser.

Sie lässt sich beim Freilauf im Garten abrufen... außer, wenn mein Mann ganz doll mit ihr tobt, dann ist das interessanter. Unser großer Sohn bringt ihr gerade "Sitz" bei, was schon oft klappt, der Jüngere rennt mit ihr an der Leine beim Spazierengehen, sie hat viel Power und das freut mich sehr. Sie geht sehr offen auf uns zu. Nachts ist sie völlig ruhig. Nächste Woche hat Mila das erste Mal Schule. Einzelstunde.

Mit unserem Kater Linus und ihr haben wir viel geübt, manchmal bekommen sie es schon hin, auf der gleichen Couch zu liegen, aber Linus ist noch etwas skeptisch. Wir machen mit ihnen Trainingseinheiten. Einer von uns hat Mila und einer Linus, wir nähern uns dann, bis die erste bellt oder der erste faucht. Dann wird gewartet, bei Ruhe gelobt, wieder ein Stück näher u.s.w. und zum Schluss wird Futter geteilt. Im unteren Rückenbereich reagiert sie empfindlich. Ich vermute, dass sie dort geschlagen wurde.

Mila möchte komplett geBARFT werden. Trockenfutter ist bäh. Mir ist es egal, der BARF-Napf ist in 2 Sek. leer. Also wofür der Stress mit dem Trockenfutter?

Im Herbst steht unser Italien Urlaub an, anfangs die bange Frage, nehmen meine Eltern sie? Aber schon nach 5 Tagen, wo sie bei uns ist, fällt es uns schwer, uns eine Woche ohne sie vor zustellen. Unsere Erwartungen an Mila wurden positiv völlig übertroffen.

Liebe Grüße

Nicole R.

Soraya, jetzt Zora

Das Happy End haben die neuen Eltern von Zora geschrieben

Hallo ihr fleißigen TiNoraner,

am 16. Januar durften wir unseren Schatz in Düsseldorf am Flughafen in Empfang nehmen. Wir waren sehr aufgeregt. Dann war es endlich soweit und Zora war endlich da. Sie war zurückhaltend, doch hat sie sich innerhalb weniger Tage sehr gut eingelebt. Mit Melina verstand sie sich von Anfang an und nun gehen die beiden durch Dick und Dünn.

Beide besuchen die Hundeschule und auch den Auslauf. Zora hat sich zum Streber entpuppt und zusammen mit Melli mischen sie schon mal die Schule auf.

Das Übergewicht, welches sie sich angefressen hat, hat sich schon reduziert und eine Taille ist erkennbar. Die Gewichtsreduzierung ist leicht, da Zora sich gerne bewegt. Sie ist sehr lauffreudig und kann sich erstaunlich schnell bewegen.

Wir freuen uns auf schöne Jahre mit ihr. Unser Duo ist ein richtiges Traumpaket und wir haben sehr viel Spass zusammen.

Danke an das gesamte Team, besonders an Claudia für die gute Betreuung.

Kristen (jetzt: Krissi)

Das Happy End haben die neuen Eltern von Krissi geschrieben

Liebes Tino-Team, nun ist es 3,5 Monate her, seit wir Krissi (ehemals Kristen) am Flughafen in Düsseldorf abgeholt haben. Es waren aufregende Wochen für Alle und mittlerweile haben wir uns gut zusammengefunden.

Krissi ist sehr aufgeweckt, lernfreudig, neugierig und sehr, sehr freundlich zu Menschen. Sie will immer nur gestreichelt und beschmust und bespaßt werden. Sie hat unglaublich Freude daran, neue Dinge zu lernen und versucht zu erahnen, was man von ihr möchte um es einem davor noch recht zu machen. Sie liebt ausgedehnte Spaziergänge, hat sehr großen Spaß an den Unterrichtseinheiten in der Hundeschule und hat sich dort sehr schnell zum Musterschüler und Liebling der Trainerin entwickelt. Mit unserem Ersthund versteht sie sich gut und nimmt auf sein doch schon fortgeschrittenes Alter Rücksicht.

Alles in Allem haben wir einen wirklich supertollen Hund bekommen, genauso wie wir es uns gewünscht haben und würden unsere Maus nie wieder hergeben, denn ohne die täglichen Übungseinheiten, Spiele und Knuddeleien wäre es doch langweilig. Sie revachiert sich auch gerne mit einem Spaß ihrerseits und klaut uns gerne mal den Käse aus der Tasche.

Wir möchten uns sehr herzlich bedanken für die unkomplizierte und immer kompetente Vermittlung. Wir konnten jederzeit alle Fragen stellen, die auch prompt beantwortet wurden. Die Beschreibung im Anzeigentext war zutreffend. Wir wünschen weiterhin viel Glück bei der Vermittlung der armen Hundeseelen, die Alle ein schönes, neues Heim verdient haben.

Tracy (jetzt: Nino)

Das Happy End haben die neuen Eltern von Nino geschrieben

Tracy heißt jetzt Nino und ist einfach entzückend. Als ich aufgeregt am 10. Mai am Flughafen in Düsseldorf stand und nach gefühlt unendlich langem Warten die Hundereisegruppe aus Portugal aus ihren Boxen klettern durfte, war darunter diese wunderhübsche, aber völlig eingeschüchterte Fellnase. Sie folgte mir zwar bereitwillig zum Auto und war die lange Fahrt nach Berlin ganz brav und ruhig, ganz ohne Malheur. Aber ihr war anzumerken, dass sie eine schwere Zeit hinter sich hatte. Die Rute fest zwischen die Hinterbeine geklemmt, machten wir am Abend die erste kleine Gassi-Runde. Sie tat mir furchtbar leid, aber ich war mir sicher, dass es mit viel Geduld und Liebe schon klappen würde mit uns beiden.

Und so war es auch, am dritten Tag hat sie sich ihren Lieblingsplatz erobert - auf meinem alten Ledersofa ist es einfach kuschelweich und gemütlich. Innerhalb weniger Tage hat sie mir vertraut und jegliche Aufmerksamkeit und Streicheinheit genossen. An der Leine ist sie von Beginn an prima gelaufen und stubenrein war sie innerhalb weniger Tage. In den letzten 2 Monaten hat sie so wahnsinnig große Fortschritte gemacht, dass man meinen könnte, es wäre nie anders gewesen. Sie geht entspannt an kleinen und großen Straßen, läuft über Brücken (daran war am Anfang nicht zu denken), fährt brav auch mal mit der Straßen- und U-Bahn, hört natürlich auf ihren neuen Namen, lässt sich schon ganz gut abrufen und baut ihre Ängste gegenüber Menschen immer mehr ab. Am liebsten wälzt sie sich auf dem Teppich oder Rasen und liefert sich ein Wettrennen mit mir oder einem Hundekumpel. Kurzum: Nino ist eine Traumhündin, die mir unendlich viel Freude bereitet.

Ganz, ganz herzlichen Dank noch mal an das ganze TiNo-Team und die Tierschützerinnen in Portugal. Ihr Engagement ist bewundernswert und verdient den größten Respekt.

Salam

Das Happy End haben die neuen Eltern von Salam geschrieben

Am 16.01.2016 fuhren wir mit pochendem Herzen von Süddeutschland nach Düsseldorf zum Flughafen, um die kleine Maus in Empfang zu nehmen. Wir hatten zwar eine äußerst positive Beschreibung ihres Charakters erhalten, aber man weiß ja nie …

Als sie aus dem Gate herauskam, ging bereits die Sonne auf! Ohne Berührungsängste hat sie sich sofort in meinen Schoß gekuschelt und angefangen zu Schmusen. Da sie zunächst noch ein kleines "Männerproblem" hatte, kümmerte sich zu Anfang hauptsächlich Wolfgang um die Kleine, sodass sich das ganz schnell gab – heute sind die beiden ein Herz und eine Seele.

Wir haben entgegen unserer Befürchtungen einen total unproblematischen Hund bekommen, der uns jeden Tag um den Finger wickelt (… nur den Jagdtrieb müssen wir noch besser in Griff bekommen ...). Für Leckerlies tut sie Alles, sodass die wichtigsten Kommandos in kürzester Zeit saßen. Einfache Agility-Übungen in der Hundeschule und kleine Kunststücke lernte sie super schnell und hat sichtlich Spaß daran.

Salam hat bereits den ersten Urlaub im Wohnmobil mit uns verbracht und eroberte überall die Herzen im Sturm. Die kleine Maus weiß genau was zu tun ist, um Streicheleinheiten und Leckerlies zu Erhalten. Wir machen täglich lange Spaziergänge - ansonsten ist sie meist im großen Garten unterwegs, den wir für sie neu umzäunen mussten, da sie ja aufgrund der Größe (30 cm und 4,5 kg) überall durchpasst. Salam hat ein neues Zuhause gefunden und wir ein neues Familienmitglied, das wir nicht mehr missen möchten.

Wir bedanken uns nochmals herzlich beim TiNo-Team und freuen uns auf ein Wiedersehen beim Sommerfest. Liebe Grüße Sabine, Wolfgang und Salam

Risotto (jetzt: Lino)

Das Happy End haben die neuen Eltern von Lino geschrieben

Obwohl die erste Zeit mit Risotto (jetzt Lino) recht turbulent war, da sowohl mein Mann als auch meine Mutter plötzlich ins Krankenhaus mussten, klappt Alles gut. Lino ist stubenrein, kann schon ganz gut an der Leine laufen und spielt gerne mit dem Hundemädchen von nebenan. Sitz und Platz kann er mittlerweile auch und er kann auch schon eine Weile alleine bleiben. Er kuschelt und spielt gerne oder beobachtet von seinem Körbchen aus den Garten. Das Foto zeigt ihn auf einem seiner Lieblingsplätze.

Diego

Das Happy End haben die neuen Eltern von Diego geschrieben

Nachdem unser Jerry über die Regenbrücke gegangen ist, stand nach kurzen Überlegungen für uns fest, wir wollen wieder eine "alte Socke" aus dem Tierschutz. Nachdem wir die Fotos von Diego aus Portugal sahen, stand fest, der muss es sein! Die Zeit bis zum 07.06.16 wurde uns sehr lang. Dann war es so weit: unsere "Wundertüte" Diego kam aus seiner Box und wir konnten ihn in Empfang nehmen. Es hat uns sehr überrascht, mit welch äußerlicher Ruhe er den ganzen Trubel weg steckte! Auch dass er ruhig mit uns zum Auto ging und wir ihn ohne Probleme in den Kofferraum heben konnte, hat uns überrascht. Nachdem wir dann zu Hause waren, merkten wir aber schnell, er hat seinen eigenen Kopf!

Diego sagte sich: Vier Jahre habe ich alleine entschieden, was ich wie und wann tue! Jetzt kommen die Zweibeiner daher, und sagen wann ich raus gehen soll und wo und wann ich meine Geschäfte erledige!! Er wollte bestimmen, wann er raus muss und wo er hergeht. Mittlerweile aber geht es schon viel besser. Es gibt aber immer noch einige Überraschungen, die er für uns bereit hält! Wir müssen noch sehr viel üben und Geduld haben, bis er die Spaziergänge genießt, auf seinen Namen hört und einfache Kommandos befolgt.

Aber!!! Dies alles wird durch sein liebes und schmusiges Wesen und Verhalten gegenüber uns und unseren Bekannten mehr als wett gemacht! Am liebsten wird er die ganze Zeit an der Brust und unter dem Bauch gekrault und beschmust! Wir haben im Traum nicht daran gedacht, dass wir noch mal so einen lieben Kerl bekommen. Die Spaziergänge im Hundeparadies Stolberg-Buschmühle genießt er ebenso wie das Bad und das Schwimmen in der Inde. Die Fortschritte die Diego seit seiner Ankunft macht sind immens. So läuft er bereits im Wald nur mit der Schleppleine hinter uns her. Getreu dem Motto: wo meine Familie hingeht, kann es nicht schlecht sein! Also hinterher!

Und heute kam dann die nächste Überraschung: Er wollte partout in einen Teich und schwimmen! Später dann, als wir zur Inde gingen, forderte er mich zum Spielen auf und lief ganz aufgeregt zum Bach! Jeden Tag etwas Neues. Er ist halt unsere Wundertüte!!

Zum Schluss unseres ersten Berichts aber noch eine Anmerkung: Wir Menschen sind die grausamsten "Tiere" ! Egal, was wir dem Hund angetan haben: Immer noch schenkt er uns all seine Liebe und sein Vertrauen! Wir sind dankbar, dass wir Diegos Liebe und Vertrauen gewonnen haben!

Frika

Das Happy End haben die neuen Eltern von Frika geschrieben

Am 10.06.2016 haben wir unsere FRIKA von der Pflegestelle in Wuppertal abgeholt. Endlich war es soweit! Wir haben uns schon so gefreut auf diesen Tag. 8 Wochen zuvor hatten wir sie kennengelernt und sofort war klar: FRIKA gehört zu uns!

Die lange Heimfahrt in das schöne Niederbayern hat sie ganz tapfer durchgehalten, war sie doch das Autofahren noch nicht gewohnt. Zuhause angekommen war es, als ob Sie schon immer da ist. Auch mit unseren beiden Miezen, Lilly und Felix, hat Alles von der ersten Sekunde an gepasst. FRIKA ist einfach ein Schatz! Sie geht super an der Leine und auch ohne klappte es nach kurzer Zeit super! Sie war von Anfang an absolut stubenrein. FRIKA ist zu allen Tieren und Menschen immer freundlich und aufgeschlossen und wahnsinnig verschmust. Etwas Besseres hätte uns nicht passieren können. Wir sind so froh, FRIKA bei uns zu haben!

Einen ganz großen und lieben Dank an Ulrike und ihrer Tochter. Sie haben sich so liebevoll um FRIKA gekümmert. Sie hat sich sicher sehr wohl gefühlt bei Ihnen, das hat man sofort gemerkt.

Liebe Grüße aus Niederbayern von Iris, Oliver und natürlich FRIKA!!!

Gilza, jetzt Frieda

Das Happy End haben die neuen Eltern von Frieda geschrieben

Frieda, oder mein Weg in ein neues Leben. Februar 2016, Hoffnungsschimmer. Nach längerer Zeit bei meinen lieben Pflegeeltern (Claudia und ihrem Mann) und einigen traurigen Aufenthalten davor, scheint sich was zu tun. Ein neues Frauchen hat sich gemeldet. Interesse ist da, jedoch gibt es schon Tiere im Haus. Wilson , ein großer brauner Labrador und zwei Katzen Ruby und Emma . Wie soll das bloß gehen…? Erster Kontakt Die Frau, die sich für mich interessiert kommt uns besuchen, meine Kumpels finden sie jedenfalls wohl ganz nett, bin auch mal hin und hab was geschmust mit ihr, ich glaube, sie ist ganz ok. Das neue Frauchen kommt uns abholen und wir gehen gemeinsam mit Claudia spazieren. Geht gut an, nur scheinen die beiden ein bisschen viel zu reden… Hallo, ich bin doch diejenige, um die es hier geht… Beim nächsten Termin inspizieren Claudia und ich erst mal das vielleicht neue zu Hause. Sieht ganz gut aus. Meinen Platz (Thron) habe ich auch schon gefunden. (Bild auf der Bank) Der Hausherr scheint ja ein Brummbär zu sein, oder zumindest etwas wortkarg…. wie, … er hat gesagt ich soll da bleiben?, stimmt das…??!! Noch zwei Wochen vergehen, dann holen mich die beiden zu Ostern in Wickrathberg ab. Ich hab Angst, und mein Herzchen klopft ganz wild. Ich brauche halt etwas Zeit, um all die unangenehmen Dinge der Vergangenheit zur Seite zu legen. Bei meiner neuen Familie ist alles so anders. Der große Wilson nimmt mich an die Seite, ich glaube, er beschützt mich, das ist toll! Die beiden Haustiger sind auch ganz friedlich, sie lassen mich sogar ab und an in Ihr Zimmer und geben mir etwas von Ihrem Fresschen. Das darf sogar noch nicht einmal Wilson!! toll… oder?! Nun geht es Schlag auf Schlag. Die Familie reist viel und ich darf überall hin mit, sogar zur See. Zusammen mit Wilson, meinem neuen großen Bruder traue ich mich sogar ans Wasser. Herrlich. So kann es bleiben. Frieda braucht Ihre Zeit und viel Geduld. Soll sie haben. Mit Ihrer lebenslustigen, vorwitzigen Art und ihrem Löwenherzchen fängt sie schnell alle Menschen und Tiere ein und bereichert so unser aller Leben. Vielleicht sogar ein Beispiel für diejenigen, die auch ein Hundchen suchen, und sich noch nicht so richtig trauen. Danke Frieda, dass du da bist ….und lieben Dank an "TiNo", die jederzeit für uns da waren und der wir die Vermittlung verdanken, sagen, Wilson , Emma und Ruby und natürlich auch Frauchen und Herrchen

Nero

Das Happy End haben die neuen Eltern von Nero geschrieben

Das Leben kann so schön sein! Als ich am 10.05.16 am Flughafen Düsseldorf meine kleine Nase aus der Flugtasche steckte, fing mein neues Leben an. Meine ganze Familie war gekommen, um mich abzuholen und ich habe gleich alle ganz zutraulich begrüßt und bin bereitwillig an der Leine mitgegangen, obwohl ich das doch gar nicht kannte… Im Auto hat mich mein neues Frauchen zum Glück die ganze Zeit gestreichelt und gekrault, so war die lange Fahrt nach Wiesbaden gar kein Problem für mich. Zu Hause war schon alles für mich vorbereitet, ich habe mehrere ganz gemütliche Körbchen und Decken, und auch sonst alles, was mir das Ankommen erleichtert hat. Seit zwei Wochen bin ich nun bei meiner neuen Familie und was soll ich Euch sagen, mir geht es soooo gut! Zwar habe ich noch ziemlich zu kämpfen mit meiner Giardien-Infektion, die Frauchen aber ganz intensiv von meiner neuen Tierärztin behandeln läßt, aber die viiiieeeeelen Streicheleinheiten meiner neuen Familie (ich darf sogar mit ins Bett ?) , die tollen Spaziergänge und die Liebe, die ich bekomme, helfen mir dabei, ganz schnell gesund zu werden. Ich habe in den zwei Wochen schon ganz viel gelernt, kenne meinen Namen, laufe ganz toll an der Leine, lasse mich abrufen und kann "Sitz" machen- Am allerbesten kann ich aber die Streicheleinheiten genießen, denn ich bin extrem verschmust und würde am liebsten den ganzen Tag Körperkontakt mit meiner neuen Familie haben. Zum Glück hat mein kleinstes Frauchen immer Zeit, um mit mir zu schmusen – wir haben uns ganz ganz lieb und sind schon dicke Freunde! Danke liebes TiNo-Team, daß Ihr so ein schönes neues Zuhause für mich gefunden habt! Euer Nero

Florbela, jetzt Flora

Das Happy End haben die neuen Eltern von Flora geschrieben

Seit dem 20.04.2016 ist Flora bei uns zu einem festen Familienmitglied geworden. An diesem Tag, als sie endlich am Flughafen Hamburg gelandet ist, haben wir uns so sehr gefreut und uns gleich unsterblich in Flora verliebt. Wie sieht das Leben von Flora jetzt aus? Wir denken, dass sie bei uns glücklich ist und sich wohlfühlt. Flora bekommt täglich 3x eine große Runde Gassi-Gang, dabei wird ordentlich geschnüffelt. Einen Spielinstinkt hält sich noch versteckt, aber sie zeigt uns, dass in ihr ein Energiebündel steckt. Sie ist so lieb und verschmust, nichts liebt sie mehr als auf der Coach mit uns zu sein, zwischen uns zu liegen und einfach zu dösen, entspannen und zu schmusen. Ihre nächste Lieblingsbeschäftigung ist es, uns im Gesicht abzuschlappern und das mit voller Begeisterung. Wir finden das in Ordnung und halten stets unser Gesicht hin und lassen uns abschlappern. Anderen Hunden gegenüber verhält sie sich auch gut, sie liebt mehr die kleinen Hunde, die ungefähr dieselbe Größe haben wie sie selbst. Hier ist sie aufgeschlossen, neugierig und freut sich, mit dem ein oder anderen, wird sogar Fangen gespielt. Große Hunde finden wir eher doof, hier gibt sie zu verstehen, dass die großen Hunde sie bitte in Ruhe lassen sollen. Das Schöne ist, das sie tagsüber durch unsere Berufstätigkeit nicht länger alleine bleiben muss, denn sie kann mit zur Arbeit mitgenommen werden. Hier ist sie mit Bus und Bahn unterwegs und kommt damit gut zurecht. Sie bleibt ruhig und döst die Fahrt lieber. Dennoch üben wir das Allein bleiben mit ihr, und können auch hier sagen, dass es keine Probleme gibt. Meistens zieht sie sich nach oben in ihr Körbchen zurück und wartet dort bis wir zurück sind. Gerne klaut sie sich dann für diese Zeit, unsere getragenen Klamotten von uns aus dem Wäschekorb und nimmt sie mit zum schmusen in ihr Körbchen. Das Autofahren ist auch kein Problem für sie, sie bleibt ganz ruhig in Ihrer Transportbox angeschnallt und genießt die Fahrt. Auf Arbeit sind auch noch zwei weitere Hunde, mit denen versteht sie sich gut. Insbesondere mit Dolly (ebenfalls von meiner Chefin über Tino e.V. aus Portugal geholt, damals hieß sie glaube ich Dolce). Dolly und Flora verstehen sich sehr gut, das erste was morgens getan wird, ist eine Runde im Garten zu toben und sich gegenseitig zu fangen. Die beiden sind wirklich ein Herz und eine Seele. Ach ja Wasser mögen wir überhaupt nicht, Pfützen werden weiträumig umgangen und nach Möglichkeit gemieden. Seit Ende Mai besuchen wir die Hundeschule mit Flora, dort sind alle erstaunt, dass sie nach nur einem Monat bei uns schon so eine starke Bindung und Orientierung an uns hat und auch das sie ein gutes Sozialverhalten hat, sowie einen guten Grundgehorsam. Dennoch gibt es noch Sachen, die wir lernen müssen. Wir sind Hundeanfänger und wollen in der Erziehung und im Umgang keine Fehler machen. Flora soll schließlich weiterhin so ein toller Hund sein und bleiben und wir werden alles dafür tun, dass wir ihr ein schönes Leben bei uns bieten können. So ist das Leben von Flora seit einem Monat bei uns. Wir möchten uns herzlich bedanken, für die tolle Vermittlung und Unterstützung und ziehen symbolisch den Hut vor den Mitarbeitern des Vereins und ihre unglaubliche Hilfe und Kraft für die Rettung der Hunde. Liebe Grüße von Nadine und Henrik, sowie ein tierischer Pfotengruß von Flora

Luna, jetzt Jule

Das Happy End haben die neuen Eltern von Jule geschrieben

Liebe Happy-End-Geschichten-Leser, jetzt möchte ich auch meine Geschichte loswerden. Es trug sich zu, dass meine neue Familie ganz angetan war von meinen Fotos auf der Vermittlungsseite. Das ich schon ein paar Tage mehr auf dem Buckel hatte, war offensichtlich egal. So wurde nicht lange gefackelt und Kontakt zu Tino, (hier zu Sabrina) aufgenommen. Geduld ist jetzt nicht gerade Frauchens Stärke(sagt Sie immer), so ist sie der armen Sabrina ziemlich auf den Keks gegangen. Hat aber alles nix genützt. Alle die, die schon mal einen Hund adoptiert haben, wissen was ich meine. So fand denn auch erstmal die Vorkontrolle statt. Ist ja auch gut so. Jedenfalls befanden die Damen von Tino, dass die Heimat der Wunsch-Adoptiveltern auch meine neue Heimat werden könnte. Ich musste jedoch erst noch zum TA, der Test auf die MMK's musste noch gemacht werden. Dann kam der Schock. Frau Coslar rief meine neue Familie an und sagte: die Luna ist krank. Nachdem die Schockstarre überwunden war, kam die Frage nach der Diagnose. Pankreasinsuffizienz war die Antwort, die MMK sind negativ. Ach so. Damit können wir umgehen. Die Erleichterung war groß. Dann nehmen Sie die Luna also wirklich? Jaaaaa, Luna wird von uns adoptiert. Kurze Stille, es folgte: Luna könnte dann bereits am 01.April mit in den Flieger. Am 01. April um 12.46 Uhr setzte der A319 zur Landung auf. Ihr kennt das sicher: bis der Flieger die Park-Position erreicht hat, das Handling mit dem Gepäck anfängt und so weiter: das dauert…. Es war dann wohl so 13.30 Uhr bis unsere Flugpaten die Kennels in den Ankunftsbereich schoben, (vielen Dank, dass Ihr uns mitgenommen habt!) Die Freude war groß. Meine ganz besonders. Ich kann euch sagen: das ist nicht lustig, in so einem Kennel in einem Astronauten-Anzug zu reisen. Ich war seelig, als ich daraus befreit wurde. Nun mische ich seit 7 Wochen mein neues Zuhause auf. Und das ist ganz schön anstrengend. Da lerne ich ständig neue Sachen: am Pferd laufen, neben dem Fahrrad laufen, Jagen ist unter Androhung der Todesstrafe verboten. Letzteres finde ich total doof, aber (meistens) halte ich mich daran. Bei meinen Futterpaten möchte ich mich an dieser Stelle auch noch bedanken (ich hoffe, Sie lesen das hier). Ich habe es nun wirklich gut angetroffen in meiner neuen Familie, (die Coslar's können das bestätigen). Aber da, wo ich herkomme brauchen viele Hunde eure Hilfe. Ich würde mir wünschen, dass das Geld welches Ihr für mich spenden wolltet jetzt einem meiner Kumpels zu Gute kommt.

Nestea

Das Happy End haben die neuen Eltern von Nestea geschrieben

"Hallo mein Name ist Nestea. Ich wurde am 29. September 2015 noch in Portugal geboren. Das war eigentlich nicht so geplant aber meine Geschwister und ich hatten es halt eilig auf die Welt zu kommen. Ich bin dann im Februar 2016 zusammen mit meiner Mutter und meiner Schwester Nona zusammen nach Deutschland gekommen. Zuerst waren meine Schwester und ich bei meiner lieben Pflegemama Kerstin. Sie hat sich ganz toll um uns gekümmert und uns aufgepäppelt. Am 15. März 2016 kam meine neue Familie mich dort besuchen. Sie fanden mich ganz toll und entschlossen sich mich in ihre Familie aufzunehmen. Ich bin dann am 18. März von Kerstin zu meinen neuen Besitzer gebracht worden. Inzwischen ist einige Zeit vergangen und ich habe mich sehr gut eingelebt. Ich bin am liebsten immer mit meiner Familie zusammen. Meine Hobbys sind: Schmusen, Spielen und Schlafen."

Benedita, jetzt Dita

Das Happy End haben die neuen Eltern von Dita geschrieben

Hallo Ihr lieben TiNorianer, ich bin Dita, die Portugiesen hatten mich Benedita getauft, aber meiner neuen Mama war das zu lang und somit heiße ich heute Dita. Meine neuen Adoptiveltern haben mich am 06.02.2016 am Flughafen Hamburg abgeholt. Das war alles so aufregend, auch für meine neuen Adoptiveltern. Ich hatte ganz viel Angst. Meine neue Mama musste mich auf dem Arm tragen, weil ich mich aus Angst immer wieder auf den Rücken gelegt habe. Dann hatten wir eine lange Autofahrt und ich durfte die ganze Zeit bei meiner Mama auf dem Schoß sitzen. Habe dann schon nicht mehr gezittert und mich schon geborgen gefühlt. Weil ich so viel Angst hatte, habe ich eine ganze Zeit gebraucht, bis ich mich ganz wohl gefühlt habe. Meine Mama hat auch alles dafür getan. Sie hat mich immer wieder auf ihrem Schoß sitzen und liegen lassen und immer ganz lieb mit mir geredet und mich gestreichelt. Draußen war das zuerst anstrengend, weil ich noch nicht an der Leine laufen konnte. Meine Mama ist zwei Tage lang alle zwei Stunden mit mir an der Leine im Garten auf und ab gelaufen. Dann ging das mit einmal ganz toll und heute loben mich immer alle, dass ich nur links von meiner Mama laufe und die Leine immer locker lasse. Auf der Straße habe ich immer noch Angst, wenn die Autos vorbeifahren. Dann will ich mich immer verstecken. Aber das wird auch schon langsam besser. Am wohlsten fühle ich mich zu Hause und in unserem Garten. Hier habe ich meine Körbchen und meine Mama ist meistens bei mir. Oft nimmt sie mich auch mit, wenn sie zu ihren Freundinnen fährt. Das kenne ich jetzt auch schon und alle sind ganz lieb zu mir. Autofahren finde ich übrigens ganz toll. Ich bin zwar immer noch ein wenig ängstlich, wenn wir irgendwo sind, was ich nicht kenne, aber das wird bestimmt auch noch besser. Meine Mama will immer mit Quietschpuppen mit mir spielen. Das fand ich zuerst ganz doof. Jetzt nehme ich ihr einfach die Puppen weg, wenn sie wieder damit quietscht und wenn sie sich die dann wiederholt, macht mir das auch schon Spaß, ihr die wieder wegzunehmen. Ich kannte das Spielen ja gar nicht und langsam finde ich das ganz cool, die Puppen immer wieder zu klauen und wegzutragen. Ich fühle mich richtig wohl bei meinen neuen Adoptiveltern, meine Ängste werden immer weniger und ich möchte immer hier bleiben. Meine Mama hat auch gesagt, dass sie ohne mich nicht mehr sein möchte. An Euch ein großes Dankeschön, dass ihr mich hierher gebracht habt. Eure Dita

Potter, jetzt Paco

Das Happy End haben die neuen Eltern von Paco geschrieben

Hallo Ihr fleißigen Mitarbeiter des Vereins, ich bin Paco, früher Potter, und wollte Euch schon längst berichten, wie ich in meinem neuen Zuhause lebe. Am 20.4. bin ich am Flughafen Hamburg angekommen und von meinen Adoptionseltern mit viel Aufregung in Empfang genommen. Mein Frauchen und ich fanden uns von Anfang an toll, es war wie Liebe auf den ersten Blick. Nach einer etwas längeren Autofahrt sind wir in meinem neuen Zuhause angekommen. Ich war sooo aufgeregt, dass ich erst mal überall hingepullert habe. Zum Glück war keiner sauer mit mir. Nach gut fünf Wochen kann ich euch berichten, dass ich ganz genau weiß, wo ich mein Geschäft erledigen kann. Ich kenne mein Umfeld, zeige auch meinen Artgenossen, dass ich in der Siedlung lebe. Mein Frauchen und mein Herrchen gehen jeden Tag bestimmt dreimal mit mir an die frische Luft, ein großer Garten ist für mich da, in dem ich spielen und toben kann. Am Schönsten für mich sind die vielen Streicheleinheiten. Ich bin dann immer ganz lang. Ein Dank an Euch für die tolle Vermittlung. Schöner hätte ich es nicht treffen können. Ich soll Euch natürlich auch von meinen Adoptionseltern grüßen. Ich bin mir sicher, sie werden immer für mich da sein. Euer Paco

Lucio, jetzt Lugio

Das Happy End haben die neuen Eltern von Lugio geschrieben

Als wir Lugio (vorher Lucio) im Internet sahen, hatten wir uns vorher schon für seinen Bruder entschieden – so ein Pech aber auch. Gott sei Dank kam dann ans Licht, dass Luigi (der Bruder) bereits vermittelt war und Lugio noch auf ein zu Hause wartet – so ein Glück aber auch. Nach bestandener Vorkontrolle und Kennenlernen mit Frau Ehmer, ging es dann auch schon in die heiße Phase: Der Flug steht bevor. Ich weiß gerade nicht wer aufgeregter war: Lugio oder meine Freundin und ich. Gesehen, verliebt und ins Herz geschlossen. Ein wunderbarer Moment. Die Autofahrt nach Hause wurde durchgepennt und der ganze Stress vergessen. Zu Hause angekommen wurde dann nach dem erstmaligen Erkunden eine große Runde geschlafen um wieder zu Kräften zu kommen. Lugio ist nun 6 Monate alt und seit etwa 2 Monaten bei uns und man kann wirklich sagen, dass er die Art von Hund ist, die sich jeder wünscht: treu, gehörig, aufmerksam, verspielt, verfressen und vor allem liebebedürftig und liebevoll. Es muss zwar hier und da mal sehr hart durchgegriffen werden, weil er jeden Tag seine Grenzen testet, jedoch haben wir das vollkommen im Griff dank Hundeschule und täglichem Training. Lugio versteht sich mit allen anderen Hunden und Menschen, auf die er trifft. Er hat seine ersten Spielkameraden gefunden und freut sich bei den Spaziergängen auch immer wieder auf diese zu treffen. Er ist unfassbar neugierig und erkundet regelmäßig alle Büsche, Baumstämme und sonstige komische Gegenstände, auf die man im Park, Wald oder Hundewiese trifft. Er hilft uns beim Uni-Lernstress, indem er uns völlig ablenkt und unbedingt spielen möchte. Insgesamt kann man sagen, dass Lugio unseren Alltag komplett auf den Kopf gestellt hat. Nichts läuft so wie vorher. Doch: Alles ist besser. Die schönsten Momente sind aber die, in denen er ganz langsam und heimlich angekrochen kommt und sich so sehr in dich reinschmust, dass man das Gefühl hat, er würde sich wehtun. Er liebt es zu dritt auf der Couch zu liegen und mit uns Filme oder Serien zu schauen. Hauptsache die Familie ist da.

Hello, jetzt Henri

Das Happy End haben die neuen Eltern von Henri geschrieben

Eigentlich waren wir komplett. Mein Mann und ich haben drei Kinder (13, 5 und 3) und seit 6 Jahren einen Flat Coated Retriever, namens Jack. Wir sind beide Vollzeit berufstätig und selbständig dazu - man kann also nicht sagen, dass uns grundsätzlich gerne mal langweilig ist. Irgendwie kam ich trotzdem auf die fixe Idee, einen "alten, kleinen, hässlichen Hund" dazu zu nehmen, um diesem noch ein paar schöne Jahre in unserem sehr glücklichen zu Hause zu schenken. Nachdem ich mich ein bisschen umgeschaut habe, musste ich feststellen, dass es nicht so einfach ist, einen "alten, kleinen und hässlichen" Hund zu finden, der sich mal eben in unser doch sehr turbulentes Familienleben integrieren lässt. Kinderlieb musste er sein, Geräusch-unempfindlich, hundekompatibel usw. Natürlich teilte ich diese fixe Idee, die Familie mal wieder zu vergrößern auch mit Freunden. Und ja - meine Freundin Christiane, die ihren Hund ebenfalls von Tino hat, schickte mir das erste Bild. Von "Hello". Klein, ja. Hässlich - hm, da war ich mir zu dem Zeitpunkt noch nicht sicher. Und jung. Gerade mal 4 Monate. Sie meinte, er habe so "liebe Augen" - er würde bestimmt (!) unglaublich gut bei uns reinpassen!" usw. usw. Mein Mann, der wohl sowieso bis kurz vor Ankunft von "Hello" dachte, ich würde nur spaßen, belächelte mich ein bisschen - "Klar, noch ein Hund... Das ist bestimmt eine Spitzen Idee". Meine Freundin Christiane indessen meinte, "Ach, ruf doch da einfach mal an - so ganz unverbindlich.....". Drei Anrufe später waren wir quasi auf dem Weg zum Flughafen nach Düsseldorf. Es war ein bisschen wie ein Kaiserschnitt, finde ich. Nur eben nicht durch die Bauchdecke, sondern durch die Schiebetür der Security. Und dann war er da. Unglaublich klein, null stubenrein - und krank. Erst dachten alle, er hustet nur ein bisschen - daraus wurde die nächsten zwei Wochen eine ausgewachsene Lungenentzündung und die Ärzte konnten irgendwann nicht mal mehr sagen, ob er es überhaupt schafft. Dazu ein Darm-Parasit... Insgesamt also wirklich kein leichter Start. Mittlerweile - drei Monate später - ist er komplett angekommen. Er strotzt nur so vor Gesundheit. Wird von allen in der Familie heiß und innig geliebt und ich denke, er ist genauso glücklich bei uns zu sein, wie wir, ihn hier zu haben. In all der Zeit hat uns Tino von Herzen unterstützt. Jeder meiner sorgenvollen Anrufe, als Henri so krank war, wurde ernst genommen - wir wurden beraten und umsorgt. Besser hätten wir es uns nicht wünschen können! Und - unsere Familienplanung ist mit Henri nun final abgeschlossen - zumindest musste ich das meinem Mann versprechen....

Adrik, jetzt Rudi

Das Happy End haben die neuen Eltern von Rudi geschrieben

Die ersten Tage mit Rudi sind nun schon um. Bisher funktioniert alles richtig gut. Rudi hat sich soweit gut eingelebt und versteht sich gut mit Lotte. Die beiden spielen jetzt auch schon öfters zusammen. Rudi geht gut an der Leine und im Stadtpark lasse ich ihn auch schon mit Schleppleine alleine laufen. Er lässt sich auch gut abrufen. Heute Morgen habe ich beide Hunde das erste Mal zusammen alleine gelassen. Auch das hat gut funktioniert. Ab Montag muss ich wieder arbeiten. Die erste Woche habe ich zeitlich durch meine Hundesitter gut abgedeckt, so dass die beiden dann nur am Mittwoch zwei Stunden alleine bleiben müssen. Ich glaube, dass wird gut klappen. Bei Tasso ist Rudi übrigens auch schon umgemeldet und eine Hundeversicherung ist beantragt. Wenn die Bestätigung da ist melde ich Rudi steuerlich an. Außerdem wollte ich mich hiermit noch einmal für den tollen Hund und ihr Engagement sowie die unkomplizierte Vermittlung bedanken.

Ginger, jetzt Holly

Das Happy End haben die neuen Eltern von Holly geschrieben

Hallo, ich bin Holly. Mein Name bedeutet u.a. "glücklich und frei" und das bin ich jetzt wirklich. Ich komme aus Portugal und kam mit dem Flieger in Nordrhein-Westfalen an. Am Flughafen wurde ich von meinen Pflegeeltern abgeholt und zu Hause in Mönchengladbach begrüßte mich eine Rasselbande von Fellnasen. Die liebevolle Aufnahme meiner Pflegeeltern haben mir dann die ersten Tage beim Einleben sehr geholfen. Vier Tage später lernte ich meine Adoptionsfamilie kennen. Wir beschnupperten uns. Die ganze Familie war von mir total begeistert, denn ich wußte, worauf es ankam und hatte meinen ganzen Charme eingesetzt. Auf dem Schoß saß ich gleich, wollte Küsschen verteilen und Pfötchen geben. Eine Stunde später saß ich schon im Auto - unterwegs ins Rhein-Main-Gebiet. Ich bin jetzt eine Hessin und vielleicht gibt's für mich auch mal Frankfurter Würstchen. In meinem neuen Zuhause fühle ich mich super! Alle Freunde und Nachbarn meiner Familie habe ich schon kennengelernt und mit dem richtigen Augenaufschlag um die Pfote gewickelt. Ich bin sehr lernbegierig und versuche, alles richtig zu machen. Meine Familie sagt, ich sei ein Sonnenschein. Ich bin immer fröhlich und liebe es zu toben und alles zu erkunden. Eine Hundeschule werde ich demnächst auch besuchen, damit mein Wissensdurst gestillt wird. Denn meine Familie hat schon bemerkt, dass ein Terrier in meinen Genen steckt. Ich bin einfach süß, schüttele mich, mein Pony fällt perfekt in die Stirn, mein Styling ist das einer Plüschkugel und in meinen braunen Kulleraugen blitzt der Schalk. Ich bin nur 30 cm hoch und wiege nur 5 kg, aber ich bin davon überzeugt, dass ich eine ganz Große bin, die die große, weite Welt in Zukunft erkunden wird. Ein herzliches Dankeschön an Familie Coslar-Heinemann und TiNo e.V. für die Vermittlung der Süßen.

Penelope, jetzt Nele

Das Happy End haben die neuen Eltern von Nele geschrieben

14 Tage ist es jetzt her, dass ich aufgeregt der Ankunft von Penelope, jetzt Nele, entgegengefiebert habe.... und jetzt isse da, das kleine Mädel. Was war sie auf dem Flughafen verstört und voller Angst. Ich war heilfroh, als ich sie sicher im Auto hatte. Auch Zuhause musste ich sie ins Haus tragen. Sie war so verängstigt, dass sie vor allem einfach nur Panik bekam und weg wollte. Nach einigen Stunden im neuen Heim wurde sie zutraulich und lies sich streicheln. Aber draußen war noch alles schlimm. Ihren neuen großen Bruder Luke lernte sie dann am nächsten Tag bei einem Spaziergang im Wald kennen. Die beiden vertragen sich super und da Luke ein ausgeglichener, liebevoller Kerl ist, gab es von Anfang an kein Problem mit den beiden. Aber die Autos und Menschen und besonders Menschen mit Taschen und sogar andere Hunde versetzten sie noch in Angst und Schrecken. Aber ihr fröhliches und neugieriges Wesen blitzte doch selbst dann auf. Jetzt nach 14 Tagen hat die Kleine schon so viel Vertrauen aufgebaut. Im Wald und bei unserer Hausrunde läuft sie bereits ohne Leine, kommt schon auf Zuruf, spielt mit anderen Hunden und der Straßenverkehr hat auch schon an Schrecken verloren. Sie gibt richtig Knallgas und hat einen Speed beim rennen und "lacht" über das ganze Gesicht. Es ist eine Freude bei den Fortschritten zuzusehen. In der Hundeschule waren wir sogar auch schon. Auch beim Autofahren wird sie gelassener. Vor Pferden hat sie gar keine Angst - das hat mich natürlich gefreut, da wir doch mit Pferd und Hund unterwegs sein wollen. Sie ist so ein süßes Ding. Ich habe sie richtig liebgewonnen. Meine Familie und Freunde hat sie schon zum Teil kennengelernt. Sie ist zunächst zurückhaltend, taut aber schnell auf. Von Anfang an war Nele übrigens stubenrein und hat auch die Futterumstellung alles super ohne Durchfall oder ähnliches überstanden. Nachts schläft sie neben meinem Bett im Körbchen. Ich bin ja bereits wieder arbeiten und das Alleine sein (zusammen mit Luke) klappt prima. Sie ist aber auch ohne Luke schon mehrere Stunden alleine geblieben ohne Theater zu machen.

Balu

Das Happy End haben die neuen Eltern von Balu geschrieben

Hallo liebes Tino-Team Hallo an alle, die dies hier lesen. Ich bin Balu und wohne nun seit 5 Wochen bei meiner Familie, die mein Foto auf der Tino-Seite entdeckt hat und gleich ganz begeistert war. Als mein Herrchen und mein Frauchen mich dann das erste Mal bei meinem Pflegefrauchen Ulrike besucht haben, wusste mein Herrchen sofort, dass ich das neue Familienmitglied werden sollte... obwohl ich ihn erst einmal angeknurrt habe... aber da kannte ich ihn ja auch noch nicht. Mein Frauchen hat mich dann ein paar Tage später zu sich nach Hause geholt. Da hatte ich erst einmal mächtig Angst, weil alles so neu für mich war. Am liebsten hätte ich mich hinter den Sofakissen versteckt und wäre gar nicht mehr hervorgekommen. Aber Herrchen und Frauchen haben mir immer gut zugeredet und mir Mut gemacht, so dass ich mich jetzt schon ganz viel traue und wir mächtig Spaß miteinander haben. Und ich lerne jeden Tag etwas dazu und merke, dass so ein Hundeleben doch enorm viel Spaß macht und man gar nicht so viel Angst haben braucht. Meine Familie und ich möchten Danke sagen, dass wir mit eurer Hilfe zusammen gefunden haben. Ein besonderer herzlicher Dank geht an Ulrike und ihre (Hunde-)Familie, die immer für uns da waren! Wuff und liebe Grüße! Euer Balu (zusammen mit Frauchen Maike und Herrchen Mario)