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Bessy


Ende des letzten Jahres, kurz vor Silvester, haben wir noch einem armen Schäferhundmädchen helfen können, Elisabeth, genannt Bessy.

  


Unsere neue Pflegestelle ist selber auf sie aufmerksam geworden, und zwar durch einen Text bei Ebay-Kleinanzeigen, wo die Maus verkauft werden sollte. Da war zu lesen, dass sie wohl schon 4 – 5 Vorbesitzer hatte und aus schlechter Haltung vor 5 Monaten übernommen wurde. Gesehen hatte sie die Hündin bei Spaziergängen, denn sie wohnte nicht weit von ihr entfernt. Und da schon fiel ihr auf, dass sich die liebe Maus ständig kratzte und auch offene Hautstellen hatte. Offensichtlich waren die Leute nie mit ihr beim Tierarzt und hatten auch nicht genügend Zeit für längere Spaziergänge, denn die Krallen waren extrem lang und die Muskulatur schwach.

Die PS setzte sich mit unserem Vorstand in Verbindung, weil sie schon ahnte, dass die Heilung dieser Hündin sehr viel Geld verschlingen würde. Selbstverständlich teilte unser Vorstand die Meinung, dass Bessy dringend dort weg und in tierärztliche Behandlung müsste und sicherte Hilfe zu. So zog Bessy um und gleich ging es zur Hautspezialistin, denn die arme Hündin kratzte sich fast ununterbrochen Tag und Nacht und kam überhaupt nicht mehr zur Ruhe.

Es wurden einige Blutproben und Hautgeschabsel entnommen, die Krallen geschnitten und ein Blick in die Ohren geworfen. Die waren eine Katastrophe. Bis obenhin voll Eiter und Dreck, konnte Bessy wohl schon länger nichts mehr hören. Die Behandlung der Ohren war und ist eine unglaubliche Qual, aber Bessy ist eine so liebe Hündin, dass sie sich zwar wehrte, jedoch niemals böse wurde oder gar schnappte.




Update 2. Januar 2018:
Es ist noch nicht ganz klar, welches Hautproblem die Maus hat, aber die gereichten Mittel schlagen an und der Juckreiz hat extrem nachgelassen.

Langsam kommt sie zur Ruhe. Sie ist so ein lieber Schatz und hat überhaupt keine Probleme mit Katzen. Draußen bellt sie andere Hunde an und drinnen kann sie schlecht alleine sein, an beiden Problemen muss gearbeitet werden. Die Vorarbeit leistet hier schon einmal unsere Pflegestelle.


Update 4. Januar 2018:
Ein kleines Wunder, der arme Schatz kann wieder hören und das rührt uns zu Tränen. Sie darf auch mit ins Büro, in welchem die PS arbeitet. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an den netten und toleranten Chef. Aber Bessy ist auch eine Schmuserin und schmeichelt sich schnell in alle Herzen.

  


Die Behandlungskosten belaufen sich jetzt schon auf ca. 500 Euro. Das ist noch lange, lange nicht das Ende der Fahnenstange, denn wir wollen auch ihren Bewegungsapparat überprüfen lassen und haben deshalb einen Termin in der Tierklinik veranlasst. Jahrelange Vernachlässigung hinterlässt eben doch Spuren.

Aber die Hündin blüht auf und es ist einfach nur schön anzusehen, wie sehr sie sich über ihr neues Leben, ihre Schmerzfreiheit freut und darüber, von dem quälenden Juckreiz befreit zu sein. Wir halten Sie über ihre Entwicklung auf dem Laufenden.

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